Uwe Post

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Name: Uwe Post
Angemeldet seit: 13. August 2012

Aktuelle Beiträge

  1. SF-Tube: „D.-I.-M. – Deus in machina“ — 22. November 2017
  2. Neu: Ren Dhark Band 72 „Terra im Visier“ — 16. November 2017
  3. Hörspiel-Serie: „Die Wasserkrieger“ bei WDR5 — 14. November 2017
  4. SL-Machinima: „Confinement“ — 14. November 2017
  5. Rezension: „QualityLand“ von Marc-Uwe Kling — 9. November 2017

Liste der Autorenbeiträge

SF-Tube: „D.-I.-M. – Deus in machina“

In unregelmäßigen Abständen stellen wir euch hier sehenswerte Werke deutschsprachiger Kurzfilmer vor. Zumeist ohne großes Budget und ohne Bezahlung leisten ideenreiche Künstler Erstaunliches – und stellen es dann auf Youtube. So zum Beispiel „D.-I.-M. – Deus in Machina“ von Axel und Henning Ricke.

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Neu: Ren Dhark Band 72 „Terra im Visier“

In der Serie „Ren Dhark“ ist ein neuer Titel erschienen:

Band 72 der Haupt-Serie „Weg ins Weltall“ unter dem Titel „Terra im Visier“:

Das System der Großen Sonne entpuppt sich als weiterer nicht ganz unproblematischer Ort in der Galaxis Voktar. Ren Dhark und seine Begleiter müssen sich dort mit der störrischen INSTANZ einer uralten, verborgenen Worgun-Station herumschlagen. Die Pläne, die das Stationsgehirn mit ihnen hat, wollen den Terranern ganz und gar nicht gefallen. Derweil ermittelt die GSO in der Milchstraße intensiv gegen die Vereinigung der Alten Völker. Die Agenten Ömer Giray und Liv Sanders kommen in der Sache gut voran, doch auch sie ahnen nicht, dass der verbrecherische Utare Lek gerade dabei ist, einen verwegenen Haufen aufzustacheln – und dieser hat Terra im Visier …


Autoren: Jan Gardemann, Achim Mehnert und Nina Morawietz; nach dem Exposé von Ben B. Black.

Hardcover, 272 Seiten
Herausgegeben von Ben B. Black
Unitall Verlag
EUR 16,90

Mehr Infos beim Verlag

Hörspiel-Serie: „Die Wasserkrieger“ bei WDR5

Weltweit wird Trinkwasser immer knapper und zugleich ökonomisch immer wertvoller. Rund um den fiktiven Wasserkonzern Dell‘Aqua spinnt „Die Wasserkrieger“ eine Geschichte, die bald sehr real sein könnte.

Die zehnteilige Hörspiel-Serie steht ab Montag im Mittelpunkt des Programms von WDR 5. Schon vor der Erstausstrahlung (WDR 5 Neugier genügt, 10.05 – 12.00 Uhr) sind alle Folgen abrufbar im Netz unter www.wdr5.de.

In dem Hörspiel begleitet die fiktive Journalistin Mia Schelling für eine Radioreportage ein Jahr lang den CEO des Konzerns Dell‘Aqua, Ken Feldhoff, auf seinen Geschäftsreisen rund um den Globus. Im Blick des Konzernchefs steht dabei immer das ökonomische Potenzial der Ware Wasser. So rät er zum Beispiel der Troika in Griechenland zur Privatisierung der Wasserversorgung, worauf die Preise um 300 Prozent steigen. In der Türkei will Dell‘Aqua ganze Dörfer zugunsten eines Staudammprojekts am Tigris fluten. Und in der westfälischen Kleinstadt Libba hat das Unternehmen Land gekauft, um für das Geschäft mit Flaschenwasser an Wasserreservoire heranzukommen. Doch in Libba formiert sich Widerstand…

Anlässlich der Weltklimakonferenz nimmt der WDR „Die Wasserkrieger“ gleich zweimal in das Radioprogramm: „WDR 5 Neugier genügt“ (Mo.-Fr., 10.05 – 12.00 Uhr) sendet vom 13. bis 24. November 2017 zehn Folgen à zehn Minuten. Auf WDR 3 ist das Hörspiel in zwei Teilen am 15. und 16. November von 19.04 bis 20.00 Uhr zu hören.

Sendetermine:
WDR 5, Montag bis Freitag, 13. – 17. und 20. – 24. November, zwischen 10.05 und 12.00 Uhr in der Sendung „WDR 5 Neugier genügt“

WDR 5, Dienstag – Samstag, 14.- 25. November 2017, 04.05 – 06.00 Uhr
WDR 3, Mittwoch, 15. November, 19.04 – 20.00 Uhr
WDR 3, Donnerstag, 16. November, 19.04 – 20.00 Uhr

SL-Machinima: „Confinement“

Ein Experiment der besonderen Art kann auf youtube besichtigt werden: SF-Autor Thorsten Küper hat sich mit anderen Künstlern zusammengetan, um in Second Life eine SF-Geschichte zu erzählen – und mit bewegten Bildern zu illustrieren. Falls jemand Second Life nicht (mehr) kennt: Dieser 3D-Avatarchat kommt Cyberpunk-Welten wie von William Gibson und anderen postuliert wohl näher als alles andere. User können eigene Welten erschaffen und darin gemeinsam agieren. Was liegt näher, als diese Technik – wenngleich grafisch nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand – zur Inszenierung eines SF-Filmes zu verwenden?

Genau das hat Thorsten Küper getan. Zusammen mit Barlok Barbosa (SL-Deckname), der die Kulissen erschuf, Seraph Nirvana an der Kamera, ihm selbst am Mikrofon und keinem geringeren als Michael K. Iwoleit an den Tasten des Synthesizers, streamte er die Geschichte sogar live – und stellte sie anschließend auf youtube.

Resultat ist – tja, was eigentlich? Ein SF-Machinima. Eine Lesung mit animierter Illustration. Ein eigenwilliger Spielfilm. Ein Live-Experiment, das es so noch nicht gab. Wir meinen: Auf jeden Fall sehenswert!

Confinement auf youtube ansehen

Rezension: „QualityLand“ von Marc-Uwe Kling

In QualityLand – einem Deutschland gar nicht ferner oder undenkbarer Zukunft – lautet die Antwort auf alle Fragen: Ok.

Zum Glück hält sich das Buch nicht an diese Information, die auf seiner Rückseite steht. Tatsächlich sind die meisten Antworten im Buch viel länger, schlauer und vor allem: witziger. Weiterlesen »

Neu: „QualityLand“ von Marc-Uwe Kling

Auch Bücher von Comedy-Größen, auf denen das Label „Science Fiction“ fehlt, und die ganz ohne Raumschlachten auskommen, sind häufiger als nie Science Fiction.

Diese fehlenden Etiketten, und noch dazu hohe Platzierungen in Bestsellerlisten, sind ein Versteckspiel, auf das wir von dsf freilich nicht lange reinfallen.

Also, ganz klar: Der neue Roman „QualityLand“ von Marc-Uwe Kling (ja, das ist der Typ mit dem witzigen Känguru!) ist satirische Nahzukunfts-SF!

Und seit ein paar Tagen überall erhältlich, wo es Bücher gibt.

Infos beim Verlag

In Kürze erscheint eine Rezension bei uns.

E-Books, die’s drauf haben: „Neunundneunzig Namen“ von Jens-Michael Volckmann

Nur selten schafft es ein Selfpublishing-E-Book auf unsere Empfehlungsliste. Die vorliegende Erzählung von Jens-Michael Volckmann bildet eine Ausnahme: Selten gelingt es einem neuen Autor, eine Social Fiction zu einem schwierigen Thema so einfühlsam und ideenreich zu erzählen.

„Neunundneunzig Namen“ dreht sich um eine Flugzeugkatastrophe in der Innenstadt von Frankfurt(Main). Auf einer letzten Audio-Aufzeichnung aus dem Flugzeug ist der Ruf „Allahu Akbar!“ zu hören. Als dies bvekasnnt wird, dreht sich die Stimmung, es kommt zu Ausschreitungen gegen Muslime, obwohl es bis auf die Aufzeichnung keinerlei Beweis für ein Bombenattentat gibt.

Der Autor erzählt die Geschichte episodenhaft. Er zeigt Szenen aus der Familie des mutmaßlichen Attentäters, aus Talkshows, Nachrichten und aus einem Dokumentarfilm. So fügt sich nach und nach aus Bruckstücken ein Gesamtbild zusammen, das dem Leser zu Denken gibt. Über die Figuren in der Geschichte, über Menschen in Deutschland – und über sich selbst.

Gerade in der heutigen Zeit (das Buch erschien bereits 2014) kann man sich nur darüber wundern, wie wenig religiöser oder durch soziale Netzwerke verbreiteter Irrglaube in der Nahzukunfts-SF thematisiert werden. Gerade in Deutschland. Freilich ist das ein Stoff, in dem es kaum vermeidbar ist, Leuten auf die Füße zu treten. Es wäre wünschenswert, wenn mehr Autoren den Mut aufbringen würden, sich mit wichtigeren Themen zu beschäftigen als Lasergefechten über fremden Planeten.

Unterhaltung:

Anspruch:

Originalität:

 

„Neunundneunzig Namen“ gibt es bei Amazon als E-Book (0,99 EUR, kostenlos ausleihbar mit Prime) und Taschenbuch. Weitere Infos auf der Homepage des Autors.

Neu: „Das Vermächtnis der Astronautengötter“

Wer Erich von Dänikens Theorie vom Besuch Außerirdischer in der frühen Erdgeschichte auf dem Müllhaufen der Geschichte wähnt, liegt vermutlich nicht ganz falsch. Aber der Fantasie sind ja keine Grenzen gesetzt, deshalb gibt es jetzt eine neue Anthologie, die sich mit dem Thema beschäftigt: „Das Vermächtnis der Astronautengötter“, erschienen bei Saphir im Stahl. 20 Autoren schrieben 20 Geschichten zum Thema, das Paperback kostet 14,95 EUR.

Weitere Infos beim Verlag.

 

Rezension: „Versuchsreihe 13“ von Uwe Hermann

Wer die Kurzgeschichten von Uwe Hermann kennt, wird sich vielleicht verblüfft die Augen reiben: Ein Zombie-Thriller?!?

Tatsächlich kommt Humor in diesem Roman bestenfalls am Rande vor. Aber das liegt in der Natur der Sache, wenn halb Hamburg von Nanorobotern bevölkert wird. Oder, besser gesagt: Hamburgs Bewohner.

In „Versuchsreihe 13 – Die Epidemie“ hat eine Firma Nanobots entwickelt, die einen Menschen kurzzeitig wiederbeleben können – sehr praktisch, wenn es etwa darum geht, ein Mordopfer nach dem Täter zu fragen. Allerdings dreht sich die eigentliche Geschichte um eine ganz bestimmte Sorte dieser Nanobots: Solche nämlich, die einen Menschen permanent wiederbeleben können. Bis sie – ähnlich Mutationen – immer mehr Fehler in die Nachfolgegeneration einbauen und den Träger letztlich zu einer Art Zombie werden lassen. Dagegen hilft nur die Originalversion der Bots, ebenjene „Versuchsreihe 13“, und die befindet sich nur im Körper von Florian Richter, dem ehemaligen Leiter des Reanimierungsteams der Kripo Hamburg. „Ehemalig“, denn auch Richter ist längst tot. Eine tote Hauptfigur ist schon einmal eine tolle Sache, und wenn dann auch noch diverse Interessenten an seinen Nanobots hinter ihm her sind, sind Tempo und Spannung garantiert.

Geschickt flechtet der Autor ein Netzwerk an Beziehungen zwischen den vielen Handlungsträgern. Bisweilen blendet die Erzählung um zu einem völlig unerwarteten Schauplatz, um ein Einzelschicksal zu schildern – aber Sie können sich darauf verlassen, dass das nicht ohne Grund geschieht.

Uwe Hermann hat einen rasanten Roman vorgelegt, der vor allem in der zweiten Hälfte nochmal eine Schippe drauflegt, und abgesehen von heftigen Explosionen und erstaunlichen Wendungen auch einfühlsam die menschliche Seite des Dramas zeigt. Dabei bleibt die Geschichte deutlich plausibler als durchschnittliches Action-Kino – und drängt sich durch das gelungene Lokalkolorit zur Verfilmung förmlich auf.

 

 

Unterhaltung:

Anspruch:

Originalität:

 

Atlantis Verlag, 370 Seiten, 14,90, auch als E-Book erhältlich

Neu: „Meuterei auf Titan“ (Anthologie)

Im Verlag für moderne Phantastik ist soeben die SF-Kurzgeschichten-Anthologie „Meuterei auf Titan“ erschienen.

Herausgegeben von Peggy Weber, vereint der Band unter einem … ich sag mal: klassischen Pulp-Cover, auf über 600 Seiten Geschichten der folgenden Autoren: Sven Svenson, Gerd Frey, Jacqueline Montemurri, Anneliese und Adriana Wipperling, Regine Bott, Galax Acheronian, Frank Lauenroth, Matthias Falke, Oliver Koch, Dieter Bohn, Olaf Kemmler, B.C. Bolt, Norbert Fiks, Lara Möller, Christian Kuenne, Tobias Reckermann, Irene Maschke, Olaf Lahayne, Julia Annina Jorges, Janos Teleki, Peggy Weber-Gehrke und Rico Gehrke.

Man sollte sich nicht davon irritieren lassen, dass der Untertitel englisch ist: Alle Geschichten sind von deutschen Autoren, von denen zumindest einige schon in anderen Anthologien oder durch Romane aufgefallen sind. Mit Matthias Falke ist auch ein mit dem DSFP ausgezeichneter Autor dabei.

Die digitale Version kostet übrigens nur 3,99, während das gedruckte Buch wegen seines erheblichen Umfangs 18 Euro kostet.

Weitere Infos beim Verlag

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