Uwe Post

Informationen zum Autor

Name: Uwe Post
Angemeldet seit: 13. August 2012

Aktuelle Beiträge

  1. SF-Tube: „D.-I.-M. – Deus in machina“ — 22. November 2017
  2. Neu: Ren Dhark Band 72 „Terra im Visier“ — 16. November 2017
  3. Hörspiel-Serie: „Die Wasserkrieger“ bei WDR5 — 14. November 2017
  4. SL-Machinima: „Confinement“ — 14. November 2017
  5. Rezension: „QualityLand“ von Marc-Uwe Kling — 9. November 2017

Liste der Autorenbeiträge

Neu: „Luna incognita“ von Axel Kruse

DSFP-Preisträger Axel Kruse legt seinen neuen Roman vor. Er ist im Atlantis-Verlag erschienen und verlegt „Die Schatzinsel“ in Zukunft und Weltraum.

Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson, wer kennt sie nicht? Hier kommt sie in neuem Gewand.

Die faschistische Erdregierung wurde von den Aliens in die Knie gezwungen. In der Ideologie der Verlierer fühlt sich Jim Hawkins sichtlich wohl. Für ihn sind die Aliens an allem schuld: Am verlorenen Krieg sowieso, an der Arbeitslosigkeit, der wirtschaftlichen Misere und überhaupt … Er ist zwar noch nie einem Alien persönlich begegnet, aber seine Meinung steht unverrückbar – oder doch nicht? Denn dann er erlebt ein Abenteuer, das seine Einstellung hart auf die Probe stellt, und nach und nach kommen die Selbstzweifel, die sein Weltbild infrage stellen.

Beim Verlag gibt es weitere Infos und eine Leseprobe.

Neu: Die Schwarze Harfe von Gravity Assist

In der Edition 381, einem Imprint des Zürcher rüffer&rub Sachbuchverlags, erscheint das Erstlingswerk des Autorenkollektivs „Gravity Assist“. Dahinter verbergen sich Stefan Bommeli, Tobias Bangerter, Berenice Bommeli, Matea Zosak und Sven Hirsch-Hoffmann.

Dieses Erstlingswerk entfaltet ein Universum, das bevölkert ist mit gefräßigen Bestien, glühenden Wüsten, mystischer Kulturen und faszinierender Technologien

Zum Roman gibt es eine umfangreiche Homepage, umfasst 776 Seiten und ist broschiert oder als E-Book erhältlich.

Neue Serie: „Weltenkrieg“ von Tom Zola

Der Atlantis-Verlag bringt eine neue SF-Serie: „Weltenkrieg“ von Tom Zola. Band 1 liegt unter dem Titel „Die Rückkehr“ jetzt vor.

Seit 1901 weiß die Menschheit, dass sie nicht allein ist im Universum. Außerirdische Invasoren, die sogenannten Marsianer, landen im Sommer jenes Jahres in England und beginnen einen schauderhaften Vernichtungsfeldzug. Das irdische Militär hat ihren Kriegsmaschinen nichts entgegenzusetzen. Bald stapfen diese riesenhaften Dreibeiner durch die Straßen Londons. Es sind irdische Krankheitserreger, die die Menschheit vor ihrer Vernichtung bewahren. Sie raffen die Marsianer dahin, ihr Feldzug scheitert.

Rund 120 Jahre liegt das zurück. Seither fehlt von den Marsianern jede Spur. Die Teleskope und Sonden der Menschen suchen sie vergebens, längst zweifeln die Bewohner der Erde, dass die Aggressoren aus dem All jemals zurückkehren könnten. In dieser Situation stößt eine deutsch-britische Spezialeinheit im Bürgerkriegsland Jemen auf ein Objekt marsianischen Ursprungs: einen Tripod im Miniaturformat, der die Menschen vor ein Rätsel stellt.

E-Book, Paperback und Hardcover (letzteres nur direkt beim Verlag) sind bereits überall erhältlich.

Mehr Infos beim Verlag

Neu: „Tentakelkaiser“ von Dirk van den Boom

Soeben ist der achte Band von Dirk van den Booms Tentakel-Zyklus erschienen, oder besser gesagt: der mittlere Band der dritten Trilogie.

Die gescheiterte Reise einer terranischen Arche, die Transformation der Tentakelbesatzer auf der Erde in hirnlose Zombies und ein Versuch, das Tentakelreich aus der Knechtschaft der »Sänger« zu befreien – die Erfolgsgeschichte der räuberischen Aliens scheint sich dem Ende zuzuneigen.
Doch die Menschen auf Terra sind uneins und verräterisch, die Reise der Arche steuert einer Katastrophe entgegen und der Kampf gegen die Sänger wird plötzlich zum Nebenkriegsschauplatz.
Ein uraltes Raumschiff aus ferner Vergangenheit eröffnet neue Möglichkeiten. Die Crew der Arche steht vor einer grundsätzlichen Entscheidung. Und ein Mensch in Tentakelgestalt muss entscheiden, ob er den Tod oder die Veränderung bringen will.

Das Buch ist bereits überall zu haben.

Weitere Infos beim Verlag

Neu: Googolplex von H.D. Klein

googolplexSoeben ist im Atlantis-Verlag der neue Roman von H.D. Klein erschienen. Es handelt sich um die Fortsetzung von „Googol“.

Zwanzig Jahre nach der Rückkehr von seiner Expedition zu der mysteriösen Pyramide Nofretete lebt Captain John Nurminen streng abgeschirmt vom Rest der Welt auf einer Insel des Hawaii-Archipels. Für die Öffentlichkeit ist er zum Monster geworden, da ihm während seiner Mission ein Chip implantiert wurde, der ihm übermenschliche Fähigkeiten verleiht.
Als er in einer spektakulären Aktion aus seinem goldenen Käfig befreit wird, trifft Nurminen auf eine veränderte Welt: An die Stelle der Nationalstaaten sind global agierende Konzerne getreten.
Die Machthaber eines dieser Konzerne zwingen ihn, die Leitung einer Expedition zur fast ein Lichtjahr entfernten Oortschen Wolke zu übernehmen.
Dort soll sich eine der rätselhaften Pyramiden befinden …

Das Buch ist als E-Book bereits verfügbar und in Kürze auch als Paperback und Hardcover erhältlich.

Infos und Bestellmöglichkeit bei Atlantis

Rezension: !Xaver und !Alois

Xaver und AloisEine rare Ausnahme sind hierzulande inhaltlich brauchbare und gleichzeitig handliche Sekundärwerke zur SF (der Ziegelstein „Das SF-Jahr“ fällt nicht unter „handlich“).

Umso wichtiger ist es uns, auf zwei passende Beispiele hinzuweisen.

Wer in den letzten Jahren den einen oder anderen SF-Con besucht hat, der hat womöglich bereits ein Panel des „Phantastischen Quartetts“ erlebt, in dem Ralf Bodemann, Christian Hoffmann, Udo Klotz und Stefan Kuhn „Perlen der Science Fiction“ vorstellen.

Die beiden Magazine „!Xaver“ (2015) und „!Alois“ (2016) sind die Papier gewordenen Panels für alle, die sie verpasst haben, plus Bonus.

Beide Ausgaben bringen persönlich gefärbte Leseempfehlungen aus allen Sparten des Genres – Anthologien, Romane, Klassiker, Trash, Serien, Sekundäres, Neues, deutsche und internationale Werke. Hinzu kommen fachkundige Artikel über Autoren wie David Brin oder Thomas Thiemeyer, und sogar Überlegungen, was an einem SF-Werk eigentlich zu einer positiven Rezeption führt, inklusiver diverser Zitate. Auch wenn es nicht direkt im Sinne der Verfasser gewesen sein mag: Ich persönlich glaube, dass sich gerade einige weniger erfahrene SF-Autoren die beiden Magazine zu Gemüte führen sollten – für mehr Qualität in der SF!

Einzige schlechte Nachricht: Es gibt wohl nur sehr wenige Leser, die es schaffen werden, bis zu ihrem Tod alle empfehlenswerten Werke (zuzüglich dem ohnehin schon vorhandenen Stapel ungelesener Bücher) zu genießen. Aber man kann ja zumindest mal anfangen…

Die hochwertig aufgemachten Hefte sind für 3 (Xaver) bzw. 4 Euro plus Porto im Moment nur per Email-Bestellung  zu beziehen. Wendet euch vertrauensvoll an Stefan Kuhn: stef.kuhn(at)yahoo.de

Rezension: „MEMOX: Das Zittern der Zeit“ von Peter Pakulat

MEMOXSeltsame Dinge geschehen in Berlin: Spatzen fliegen gegen Bäume und es regnet Augäpfel. Und in China kostet ein Erdbeben tausende Menschenleben. Ein Hamburger Blogger ahnt, dass es einen Zusammenhang gibt, und beginnt zu recherchieren.

Peter Pakulats SF-Roman „MEMOX: Das Zittern der Zeit“ ist ein Selfpublisher-Bestseller bei Amazon. Man versteht beim Lesen ziemlich schnell, warum: Die Geschichte überbietet an Ideenreichtum den  größten Teil der Konkurrenz. So viel Kreativität macht einfach Spaß. Das kann gar nicht genug hervorgehoben werden, denn einige andere SF-Autoren glauben, aus einer einzigen oder auch gar keiner Idee einen Roman machen zu können. Was bei Vampirschmonzetten funktionieren mag, lockt bei der SF nur hartgesottene Fans von Raumschlachten mit hoher Laserstrahl-Dichte.

Wer es mit Plausibilität nicht allzu genau nimmt, wird den Roman mit großem Vergnügen lesen. Im Grunde handelt es sich „nur“ um einen Zeitreise-Plot. Bei genauem Hinsehen muss man deutlich kritisieren, dass die Figuren nicht immer logisch handeln, und dass die Handlung gähnende Logiklöcher aufweist, die der Autor mit teils seitenlangem Pseudo-Technobabbel zu kaschieren versucht. Hinzu kommen eine ganze Reihe teils haarsträubender Rechtschreibfehler. Wer darüber hinwegsehen kann, wird den Roman mit großem Vergnügen lesen.

Link zu Amazon

Unterhaltung: 

Anspruch: 

Originalität: 

Neu: „Lebensnacht“ von Will Hofmann


„Lebensnacht“ – ein Science-Fiction-Roman für Erwachsene von Will Hofmann – erscheint im Herbst im Fabulus-Verlag.

Immer mehr Menschen sterben, ihre Körper werden in Benzin umgewandelt und sie lösen sich auf. Schnell werden Krisenstäbe gebildet, doch niemand weiß wirklich, was gegen diese Epidemie zu tun ist. Nur Professor Harry Kauffmann ahnt, dass sich seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt haben: „Die Oktobakter mussten zu Bestien-Mikroben entartet sein.“ Und wer sich ansteckt, ist in kürzester Zeit tot und in eine schleimige grüne Pfütze verwandelt. Notstandsgesetze folgen, die „Oktanose“ hat die Welt im Griff, die Presse schreibt vom „Vergrünen“, wenn ein Mensch „umgewandelt“ wird.

Nun muss Harry Kauffmann alles tun, um ein Gegenmittel zu entwickeln. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die „Grüne Pest“ forderte in kurzer Zeit schon eine halbe Million Todesopfer weltweit. Wird es Kauffmann gelingen?

Weitere Infos beim Verlag.

Rezension: „Unsterblich“ von Jens Lubbadeh

Unsterblich von Jens Lubbadeh

Ein SF-Roman über digitales Leben nach dem Tod – und das in einem Großverlag, mit Marlene Dietrich auf dem Cover. Sagen wir mal so: Heyne hat schon Bücher rausgebracht, die weniger neugierig gemacht haben.

Benjamin Kari geht dem Verschwinden des „Ewigen“ von Marlene Dietrich nach. Die „Ewigen“ sind die holografischen Abbilder Verstorbener. Die ganze Technik dahinter stammt von einem Monopolisten namens „Infinity“. Es gibt „Ewige“ von Berühmtheiten, aber auch von der Oma, der tragisch verstorbenen Ehefrau oder (posthum) von einem selbst. Dazu zeichnet Infinity mit „Lebenstrackern“ alles auf, was ein Mensch erlebt, um später damit die Simulation zu programmieren, die als ewiges holografisches Abbild durch die Gegend läuft – allerdings leicht modifiziert. Ich will hier nicht zu viel vorweg nehmen, aber eines sei gesagt: Man darf hier keine akkurate, realistische Darstellung einer möglichen digitalen Zukunft erwarten. Zwar gibt es auch in der Realität Bestrebungen, mehr als nur die Erinnerung an Verstorbene digital aufzubewahren, aber was Lubbadeh in seinem Roman erfindet, ist eine ganz andere Nummer. Er muss dafür einen Riesenaufwand an Technik postulieren: Billionen Nanodrohnen, Chips im Kopf um die Hologramme „einzublenden“, Lebenstracker im Handgelenk, und so weiter. Woher die nötige Energie kommt, wie die immensen Datenmengen übertragen und verarbeitet werden – geschenkt. Spätestens gegen Ende wird klar, dass die Daten sogar sehr leicht zu beschädigen sind. Der Rezensent, selbst IT-Berater, kann da nicht aus seiner Haut: Er sieht sich die ganze Zeit in einem Meetingraum bei Infinity verzweifelt erklären, dass es zwar echt cool ist, Rechenzentren an pittoresken Orten aufzustellen, dass echte IT-Sicherheit aber doch ein bisschen anders funktioniert.

Sehr überzeugend beschreibt der Autor hingegen, wie die Ewigen von Berühmtheiten im täglichen Leben wichtige Positionen einnehmen: Man glaubt sofort, dass die Wähler einen Ewigen von Helmut Schmidt jedem zeitgenössischen Politiker vorziehen würden. Die Masse schaut ja auch lieber den x-ten Aufguss von Enterprise und Spiderman – oder eben den neuen Film mit Marlene Dietrich. Hier nutzt Lubbadeh die Gelegenheit für popkulturelle Anleihen, die SF-Leser immer gerne goutieren.

Nach und nach entwickelt der Roman eine spannende Thrillerhandlung. Er bleibt fast die ganze Zeit in der Perspektive des Ben Kari, der Kapitel für Kapitel tiefer in eine Verschwörung hineingezogen wird und schließlich zum Gejagten wird. Dabei kommen natürlich diverse Schusswaffen zum Einsatz, und die Projektile treffen durchaus auch mal.  Es fließt eine Menge Blut – bis man sich am Schluss fragen muss, ob die dem Tode nahe und schon leicht verwirrte Hauptfigur mit seiner letzten Handlung nicht eine globale Katastrophe auslöst…

Auch wenn hier zweifellos ein ideenreicher und spannender Roman vorliegt: Eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema „digitaler Tod“ bleibt der Autor schuldig. Die „Ewigen“, um die es eigentlich zu gehen scheinen, treten so gut wie nie selbst auf. Am Schluss gibt es noch eine dermaßen phantastische Wendung, dass einem das „Hä!?“ glatt im Halse stecken bleibt. Hier nähert sich der Roman fast schon gefährlich dem Bloß-nichts-hinterfragen-Niveau typischer amerikanischer Blockbuster. Es bleibt aber unter dem Strich eine spannende, flott erzählte Geschichte mit vielen interessanten Einfällen. Das ergibt eine 3-Sterne-Wertung – den vierten Stern erhält hier der Großverlag für den Mut, einem SF-Roman eines recht unbekannten, ideenreichen, deutschen Autors eine Chance zu geben, der noch dazu nicht im fernen Weltraum spielt. Wollen wir hoffen, dass die Verkaufzahlen diesen Mut belohnen – eine Leseempfehlung sprechen wir allemal aus.

Aktuell gibt es im SF-Netzwerk eine Leserunde zum Roman (Link folgt, da das SFN derzeit nicht verfügbar ist).

Das Buch selbst gibt es im Buchladen eures Vertrauens.

Unterhaltung: 

Anspruch: 

Originalität: 

Neues von Ren Dhark

In der Serie „Ren Dhark“ ist ein neuer Titel erschienen:

weg63Band 63 der Haupt-Serie „Weg ins Weltall“ unter dem Titel „Gefahrenpotenzial Ter“:

Die beiden GSO-Ermittler Ömer Giray und Liv Sanders entdecken auf Blue Star endlich eine heiße Spur. Allerdings entpuppt sich der Planet auch als ungemütliches Pflaster für die beiden, denn ihre Widersacher sind ihnen offenbar äußerst dicht auf den Fersen. Etwa zur selben Zeit kommen Arc Doorn, Chris Shanton und Amy Stewart an einem ihnen völlig unbekannten Ort wieder zu sich. Fast zu spät erkennen sie das Gefahrenpotenzial Ter …

Autoren: Jan Gardemann und Andreas Zwengel; nach dem Exposé von Ben B. Black.

Hardcover, 272 Seiten
Herausgegeben von Ben B. Black
Unitall Verlag
EUR 16,90
Weitere Infos im HJB-Shop

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