Kategorienarchiv: Ebooks

PR-Storybände als eBooks

KG-Fans aufgepasst: Die PERRY RHODAN Redaktion startet eine neue E-Book-Reihe, deren Inhalte es – vorerst – nicht in gedruckter Form geben wird:  In PERRY RHODAN-Storys werden Kurzgeschichten aus dem PERRY RHODAN-Universum veröffentlicht. Den Startschuss bilden zwei Ausgaben, die Kurzgeschichten enthalten, die es bisher als Zusätze bei PERRY RHODAN-Kompakt gab.

Erschienen: Mission: Levity – Rettung ist Verhandlungssache

Der Verlag „In Farbe und bunt“ hat eine neue SF-Reihe gestartet: „Mission: Levity“. Zunächst ist Band 1 als E-Book erhältlich.

Im Serienpiloten widmet sich die Autorin der Ursprungsgeschichte einer nicht ganz alltäglichen Söldnermission. In einem Universum, in dem sich die Menschheit mittels der Terraforming-Technologie zur vorherrschenden Spezies aufgeschwungen hat und diktatorisch über die meisten bekannten Galaxien herrscht, sind Rebellen gegen das System nicht gern gesehen. Die Protagonisten müssen nicht nur ihre persönlichen Differenzen überwinden, um sich vor übermächtigen Gegnern zu retten, sondern sich auch ihren ganz eigenen inneren Dämonen stellen. In einer von Humor und Tempo getriebenen Anfangs-Ausgabe liefern diese emotionalen Verstrickungen und Loyalitätskonflikte die nötige Ernsthaftigkeit und wecken die Neugier auf noch viele Abenteuer der sechs so völlig unterschiedlichen Abenteurer.

Mehr dazu direkt beim Verlag in Farbe und Bunt.

E-Books, die’s drauf haben: „Neulich in der Galaktischen Union“ von Miguel de Torres

Neulich erschien im Du-Lac-Verlag ein E-Book, das es in sich hat: Denn nicht allzu häufig finden sich in dieser Konstellation bissiger Humor und souveräne Schreibe zusammen, um einen von vorn bis hinten unterhaltsamen SF-Roman zu produzieren.

Dem Roman „Neulich in der Galaktischen Union“ von Miguel de Torres – einem Deutschen, der in Thailand lebt – liegt ein reales Ereignis zugrunde: Vor ein paar Jahren erhielt jemand in Bayern von seinem freundlichen Finanzamt eine (unberechtigte) Forderung über ein paar Milliarden Euro. Zwar nahm das Finanzamt später von der Forderung Abstand, aber ein Steuerberater wird nun einmal prozentual vom fraglichen Geldbetrag bezahlt und stellte eiskalt eine Rechnung über einen siebenstelligen Betrag aus. Dasselbe passiert den bemitleidenswerten Protagonisten in de Torres Roman. Allerdings auf galaktischer Ebene. Ihr Raumschiff wird prompt gepfändet, sie müssen fliehen, landen schließlich in der „Galaktischen Union“, einem Zerrbild unserer EU mitsamt Reality Shows und schwachsinnigem Aktienmarkt. Der Autor reiht mit hohem Tempo eine überraschende Wendung an die andere – so entsteht eine unterhaltsame Satire auf so ziemlich alle Missstände, die dem Autor eingefallen sind. Das ist gleichzeitig der einzige Vorwurf, den man dem Buch machen kann: Wenn Seite für Seite Regierungsgutachten, die GEZ, Bürokratie, Aktienblasen und Busausflüge alle mit dem gleichen Mittel – der maßlosen Übertreibung – auf die Schippe genommen werden, geht das etwas auf Kosten des Storytellings. Man darf daher weder Figuren mit viel Tiefgang erwarten noch darf man sich über „zurechtgeschusterte“ Zusammenhänge echauffieren. Macht aber nichts. Witzig ist das Buch allemal, man wird gut unterhalten.

„Neulich in der Galaktischen Union“ gibt es überall, wo es E-Books gibt, und außerdem als gedrucktes Exemplar direkt beim Verlag.

Link zur Seite beim Du-Lac-Verlag

Neu: Gerd Frey, „Black Space“

Drei Geschichten über Pilger, die Suche nach Gott und einen gestrandeten Raumkreuzer. Jetzt bei Amazon. *Werbetrommel*

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Neu: Corona Magazine eBook 2/15

Die neue Ausgabe des Corona Magazine berichtet u.a. über die Berlinale, das Projekt „Enterprise in Space“ und viele andere SF-Themen TV, Kino, Literatur und Fandom.

Erhältlich ist das Magazin gratis bei allen E-Book-Anbietern.

Mehr dazu hier.

Gratis eBooks

Nur noch für kurze Zeit kostenlos zu haben: Sven Lennartz‘ eNovelle „Sternenflieger / Sternentanz“. Bei Amazon. Wo sonst? *g*

PS: Und hier noch ein Gratisangebot: Terra 5500 – Doppelband 3.

PPS: Und auch dieses eBook ist derzeit gratis verfügbar („Agent unter Sternen“).

Gerd Rödiger, „Crawler“

„Geschichten aus einer anderen Zukunft“ verspricht uns Gerd Rödiger in seinem neuen eBook. Der Autor hat eine vielversprechende Bibliografie. So veröffentlichte er z. B. bereits mehrere seiner Storys im renommierten c’t Magazin und auch im Verlag vom kultigen Robsie Richter aus Hanau.

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Neu: „Der Terraformer“ von Matthias Falke

Terraforming ist eine sehr langwierige Angelegenheit. Generationen von Lebewesen sind darin involviert. Die Terraformer werden nach ein paar Jahrtausenden üblicherweise „Gott“ o. ä. genannt. Bei Matthias Falke ist es jedoch ein einzelner Mensch …

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EBooks, die’s drauf haben: „Zola – Erwachen“ von Max Mann

Nach einem interstellaren Krieg sind die unterlegenen Menschen Leibeigene und Zwangsarbeiter der „Besitzer“. Ihr Leben ist nichts wert; wenn sie nicht mehr arbeiten können, landen sie in sogenannten Biofabriken.

Das Mädchen Zola wächst in einem Heim auf und wird als Erntehelferin auf einen Dschungelplaneten gebracht. Dies bildet den Auftakt zu einem dramatischen Planetenroman, der von der ersten bis zur letzten Seite mit Spannung und überraschenden Wendungen fesselt. Figuren, Konflikte, die Bestien des unwirtlichen Planeten Baldain – alles ist bis ins Detail lebendig ausgearbeitet und weiß zu überzeugen.

 

Für einen läppischen Euro bekommen Freunde intelligenter Science Fiction eine Menge geboten. Auch wenn es ein paar für Selfpublishing typische Fehler gibt, lohnt sich der Kauf. Der in sich abgeschlossene Roman „Zola – Erwachen“ ist der erste Teil einer Trilogie, dessen zweiter Band „Zola – Der Berg“ ebenfalls bereits erhältlich ist.

 

Link zum eBook bei Amazon.

Ebooks, die’s drauf haben: „Nano“ von Alpha O’Droma

Der Ebook-Markt ist, vorsichtig ausgedrückt, unübersichtlich. Unter den unendlichen vielen Eigenproduktionen Lesbares zu finden, ist Glücksache, zumal man sich auf Amazon-Rezensionen nicht verlassen kann. Daher bringt dsf jetzt in lockerer Folge Tipps zu brauchbaren SF-Ebooks deutschsprachiger Autoren, die auch den anspruchsvollen Leser zufriedenstellen. Heute besprechen wir: „Nano“ von Alpha O’Droma.

Man mag von Nanobots halten, was man will: Für eine Katastrophe globalen Ausmaßes sind sie immer gut. Allerdings ist es nicht die Schilderung dieser Katastrophe, die die Qualität dieses Romans ausmacht. Es ist die Erzählweise. Die Story ist dermaßen schnoddrig und mit lapidarem Humor erzählt, dass kein Auge trocken bleibt. Der Erzähler, ein Professor Femto, ist nicht nur ein alter Sack (wie schon der Klappentext verrät), er hat auch seine Finger tief im ganzen Schlamassel drin. Er konsumiert Upper, Downer und die teuersten Prostituierten, fliegt auch mal zu einem Europapokalspiel nach St. Petersburg (gegen Hertha BSC Berlin) und unterhält den Leser jederzeit mit seiner stets, äh, professionellen Einstellung. Alpha O’Droma ist übrigens kein Unbekannter in der Szene: 2004 und 2005 wurde sein Zweiteiler „Eins“ für den Deutschen Science Fiction Preis nominiert.

„Nano“ als EPUB bei ebooks.de · „Nano“ für den Kindle

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