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Neu: Vince – Rettungskreuzer Ikarus 50

Wie bei jedem schönen Jubiläum möchten auch wir zunächst einmal gratulieren: den Machern, dem Verleger und insbesondere Dirk van den Boom, dessen Gehirnwindungen diese SF-Serie einst entsprungen ist. Und natürlich hat Herr van den Boom es sich nicht nehmen lassen, diesen Jubiläumsband selbst zu schreiben …Fünfzig RI-Hefte – das klingt fast so, als ob der Kreuzer bald schon in Rente geht bzw. in irgendeinem Weltraumhangar endgelagert wird. Mitnichten! Die Planungen für die weiteren Hefte gehen weiter und wir wünschen an dieser Stelle viel Erfolg. Etwas überraschend ist, dass der 50. Band zunächst als eBook erscheint, was der Qualität des Inhaltes natürlich keinen Schaden zufügt (vielleicht Terminstress beim Drucker?) …

Aus dem Inhalt:

„Auf der Zentralwelt des untergegangenen Imperiums der Kallia kommt es zur entscheidenden Auseinandersetzung. Die Crew der Ikarus, verbündet mit Abertausenden von Klonen der Corps-Gründerin Sudeka Provost,stellt sich Noël Botero und seinen willenlosen Soldaten entgegen. Und dann gibt es noch die Freien und die Wilden, die sich entscheiden müssen, ob sie ihr Schicksal nun selbst in die Hand nehmen wollen …“

dsf hat Dirk van den Boom hierzu einige Fragen gestellt:

Wie kam dir die Idee zu „Rettungskreuzer Ikarus“? Es ist ja schon etwas Einzigartiges in der deutschen SF-Landschaft …

Naja, so einzigartig ist eine SF-Fortsetzungsserie nun wirklich nicht… die Idee entstand im Jahre 1999, als ich über den planerischen Resten eines gescheiterten Online-Computerspiels saß und Olaf Menke mich darauf hinwies, dass es da einen Typ namens Guido Latz gäbe, der für seinen neu gegründeten Verlag nach vielversprechenden Projekten suche, mit denen er mal diese neue print-on-demand-Technologie ausprobieren könne. Und so schlug ich ihm ein Serienkonzept vor, das er dann auch angenommen hat. Inspiriert war es anfangs sicher stark von den Orbit-Hospital-Romanen von James White – und der Serie „Raumschiff Promet“ von Kurt Brand, für die ich beide viel übrig hatte und habe.

Wie fühlt man sich nach 50 erfolgreichen Heftromanen? Ausgepumpt oder voller Motivation für die nächsten 50?

Wenn ich sie alle alleine geschrieben hätte, dann vielleicht ein wenig ermattet. Da die Serie aber von einem Team verfasst wird, ist noch genug Energie für mindestens 50 weitere Episoden da.

Wie geht es mit der Serie nun weiter?

Ab Band 51 stellen wir die Konzeption der Serienhandlung auf recht weit in sich abgeschlossene Trilogien um – für große Zyklen sind vier Bände pro Jahr irgendwie nicht richtig geeignet, fanden wir. Die erste Trilogie wurde von Irene Salzmann verfasst, die zweite von mir. Was danach kommt, werden wir dann sehen, es schreiben jedenfalls einige unserer Autorinnen und Autoren an entsprechenden Werken. Ich bin zuversichtlich, dass uns der Stoff nicht ausgehen wird.

Eine Frage noch: Wie kommt es, dass zunächst das eBook von Nr. 50 erschien und nicht die Printversion?

Das ebook war eher fertig und begann zu riechen. Dann lieber gleich online stellen.

Amazon-Link

Link zum Verlag

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  1. Kleines Interview auf deutsche-science-fiction.de « Rettungskreuzer Ikarus

    […] es auf http://www.deutsche-science-fiction.de ein kleines Interview mit Dirk van den Boom. Wer mal reinlesen möchte… Sharen mit:TwitterFacebookGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies […]

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