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Das war der Buchmesse.Con 2014

Mit 560 Beteiligten stellte der BuCon in Dreieich einen neuen Besucherrekord auf. Dank einer großzügigeren Gestaltung der Räumlichkeiten traten Fantasy- und SF-Fans einander trotzdem nicht auf die Füße, es sei denn mit Absicht. Natürlich hat sich am Übergewicht der Fantasy im Vergleich zur SF nicht viel geändert, aber es gibt trotzdem für dsf einiges zu berichten.

Bifi und Darth

Der Deutsche Science Fiction Club war natürlich mit einem Tisch vor Ort, hier sehen wir Birgit „BiFi“ Fischer, die sich den Kuschelversuchen eines Mini-Darth-Vader mutig widersetzt. Zwischendurch konnte sie bekanntgeben, dass der nächste SFCD-Con vom 3. bis 5. Juli 2015 in Wetzlar stattfindet. Da der SFCD im nächsten Jahr seinen 60. Geburtstag feiert, wird das sicher eine besondere Veranstaltung. Sie gibt außerdem der Verleihung des Deutschen SF-Preises im nächsten Jahr einen würdigen Rahmen.

Viel SF zu sehen gab es bei Begedia. Matthias Falke versucht hier verzweifelt, den genauen Titel des neuen Enthymesis-Bandes geheimzuhalten, aber wir verraten ihn einfach mal, auch wenn wir nicht glauben, dass wir ihn korrekt aussprechen könnten: „Der zthronmische Krieg“. Das ist der zweite Band der Zthronmic-Trilogie.

 

Matthias Falke

Wenn wir uns nicht verzählt haben, sind damit insgesamt acht der geplanten 21 Enthymesis-Bände verfügbar.

Beim Atlantis-Verlag gab es dieses Jahr leider nicht Dirk van den Boom zu bewundern, aber einige seiner Bücher. Seit kurzem zu haben ist der erste Band des neuen (unabhängigen) Kaiserkrieger-Zyklus („Aufgehende Sonne“), im Foto rechts oben zu sehen.

Atlantis

Auch hier liegt ein Falke auf dem Tisch („Bran“), darüber ein paar Stapel des neuen Post-Romans „Sterne in Asche“, der auf dem BuCon Weltpremiere feierte.

SF-Fans kamen auf ihre Kosten: Eine ganze Reihe Panels mit Szene-Autoren wurde angeboten, und zwar vernünftigerweise nicht parallel zueinander, sondern eher zu Fantasy-Events. Auch wenn beim Deutschen Phantastik-Preis die SF ziemlich leer ausging (das war aber schon nach den Nominierungen weitgehend klar), darf der BuCon wieder einmal und weiterhin als Gewinn für die deutsche SF gelten.