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Rezension: „MEMOX: Das Zittern der Zeit“ von Peter Pakulat

MEMOXSeltsame Dinge geschehen in Berlin: Spatzen fliegen gegen Bäume und es regnet Augäpfel. Und in China kostet ein Erdbeben tausende Menschenleben. Ein Hamburger Blogger ahnt, dass es einen Zusammenhang gibt, und beginnt zu recherchieren.

Peter Pakulats SF-Roman „MEMOX: Das Zittern der Zeit“ ist ein Selfpublisher-Bestseller bei Amazon. Man versteht beim Lesen ziemlich schnell, warum: Die Geschichte überbietet an Ideenreichtum den  größten Teil der Konkurrenz. So viel Kreativität macht einfach Spaß. Das kann gar nicht genug hervorgehoben werden, denn einige andere SF-Autoren glauben, aus einer einzigen oder auch gar keiner Idee einen Roman machen zu können. Was bei Vampirschmonzetten funktionieren mag, lockt bei der SF nur hartgesottene Fans von Raumschlachten mit hoher Laserstrahl-Dichte.

Wer es mit Plausibilität nicht allzu genau nimmt, wird den Roman mit großem Vergnügen lesen. Im Grunde handelt es sich „nur“ um einen Zeitreise-Plot. Bei genauem Hinsehen muss man deutlich kritisieren, dass die Figuren nicht immer logisch handeln, und dass die Handlung gähnende Logiklöcher aufweist, die der Autor mit teils seitenlangem Pseudo-Technobabbel zu kaschieren versucht. Hinzu kommen eine ganze Reihe teils haarsträubender Rechtschreibfehler. Wer darüber hinwegsehen kann, wird den Roman mit großem Vergnügen lesen.

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