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Neu: Zoë Beck – Die Lieferantin

Drogen per Drohne – wenn es nach Zoë Beck geht, überhaupt kein Problem. Ihr neuer Thriller spielt im London der nahen Zukunft, wäre aber auch in jeder anderen Weltstadt denkbar …

Die Protagonistin verschickt ihre brisante Ware auf dem Luftweg. Das ist deshalb so vorteilhaft, weil es nur wenig Gesetze zum Drohnenverkehr gibt. Sicher, ab Oktober besteht in Deutschland eine Kennzeichnungspflicht sowie gewisse Regeln je nach Gewicht der Drohne. Aber wer will das schon überwachen? Deshalb floriert das Geschäft auch, bis … sagen wir … alteingesessene „Handelshäuser“ davon Wind bekommen. Ein Kopfgeld wird auf die Lieferantin ausgesetzt und … ach, lest selbst.

Wie schon oft in Zoës Büchern spielt auch diesmal die politische und soziale Komponente eine Rolle. So wird der Brexit weitergedacht, auf die Spitze getrieben, beinah persifliert. Die Einnahmen aus dem Drogengeschäft verwendet die Lieferantin für eine Drogenlegalisierungskampagne. Fragt man die Autorin, ist sie lieber für eine kontrollierte Abgabe von Drogen als für den illegalen Handel, an dem meistens die Falschen verdienen.

Die Lieferantin, Suhrkamp, 326 S., 14,95 €, ISBN: 978-3-518-46775-6.

 

Wer möchte kann am 10. Juli auch zur Buchpremiere ins English Theatre Berlin gehen: Fidicinstr. 40, Kreuzberg, 10.7., 20 Uhr, Eintritt: 8 €.

Ein Interview mit der Autorin gibt es natürlich auch schon.

Ein Youtube-Video mit selbiger haben wir eingebettet:

Mehr interessante Bücher gibt es übrigens in Zoës feinem Verlag Culturbooks.