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Österreich: KI-Ministerium!

Na, ganz so weit ist es noch nicht, aber immerhin: ein Roboter-Rat ist bereits aktiviert worden …

Da wäre man als Nichtmaschine gern dabei gewesen: als der Infrastrukturminister der Alpenrepublik die Gründung eines Rats für Robotik und KI verkündete. Dieser „soll eine Strategie entwickeln, wie man ‚die rasante Entwicklung bei Robotik und künstlicher Intelligenz‘ am besten nutzen könnte“ (futurezone.at).

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Der Rat soll u. a. besorgte Bürger herunterfahren und die Wirtschaft im besten robotischen Sinne umprogrammieren. Hierfür stehen ihm jährlich eine Million Euro zur Verfügung. Als Vorsitzende wurde die TU-Professorin Sabine Köszegi gewonnen. Neben ihr helfen „zahlreiche namhafte Forscher aus Österreich und Deutschland“, die Republik fit für die Zukunft zu machen.

Ob es dann auch Regeln für den Umgang mit Explantaten, Implantaten etc. geben wird, bleibt abzuwarten.

Hier die weiteren Mitglieder des Roboter-Rats:

„Sylvia Kuba leitet das Programm Digitalisierung der Arbeiterkammer. Andreas Kugi ist Vorstand des Instituts für Automatisierungs- und Regelungstechnik (ACIN) und Professor für komplexe dynamische Systeme an der Technischen Universität Wien. Martina Mara promovierte an der Universität Koblenz-Landau zu psychologischen Aspekten menschenähnlicher Roboter und leitet den Forschungsbereich Robo Psychology am Ars Electronica Futurelab in Linz. Matthias Scheutz ist Direkter des Human-Robot-Interaction-Labors an der Tuft School of Engineering. Erich Schweighofer bringt als Rechtsexperte und Wirtschaftsinformatiker rechtliche Aspekte ein und gilt als international anerkannter Experte für Rechtsinformatik. Die Industriellenvereinigung wird zu einem späteren Zeitpunkt ein Mitglied nominieren“ (futurezone.at).

Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), begrüßt derweil die Einrichtung eines solchen Gremiums:

„Eine Versachlichung der Diskussion tut dringend Not, denn entgegen landläufiger Befürchtungen sind es gerade die hochdigitalisierten Unternehmen, die massiv Arbeitsplätze schaffen, weil automatisierte Produktionsanlagen mehr Produktivität und damit mehr Wettbewerbsfähigkeit bedeuten (news.wko.at).

Auch wir begrüßen den Roboter-Rat und senden zugleich unsere untergebensten Grüße nach Wien. Hail to the machines!

(Bildquelle: dlr.de)