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Neu: EXODUS 36

Soeben erschienen ist die 36. Ausgabe des SF-Magazins EXODUS. Diesmal handelt es sich um einen Sammelband zum Thema „Bibliotheken“ anlässlich des 30-Jährigen Bestehens der Phantastischen Bibliothek Wetzlar.

Vertreten in dieser wie immer reich illustrierten Ausgabe sind folgende Autoren: Victor Boden, Manfred Borchard, Christian Endres, Tino Falke, Uwe Hermann, Hans Jürgen Kugler, Jaqueline Montemurri, Uwe Post, Michael Siefener, Fabian Tomaschek, Christian Weis und Wolf Welling.

Außerdem würdigt das Magazin den berühtem deutschen Autor Herbert W. Franke anlässlich dessen 90. Geburtstags, und natürlich gibt es Beiträge zum Thema Phantastische Bibliothek Wetzlar. Hinzu kommt eine Galerie mit Werken zum Thema.

Eine weitere Besonderheit der Ausgabe: Es gibt sic auch mit einem alternativen Cover von Thomas Franke.

Da wir bereits einen Blick in das Magazin werfen konnten, können wir verraten, dass es eine ganze Menge echt abgefahrener Geschichten enthält, abseits ausgetretener Pfade.

EXODUS ist auch beim U-Con in Dortmund vertreten. Schaut vorbei!

Mehr Infos auf der Webseite

 

 

Rezension: EXODUS 35

exodus35Das EXODUS-Team hat mit Ausgabe 35 (Oktober 2016) mal wieder ein sehens- und lesenswertes Magazin auf die Beine gestellt. Es enthält eine Fülle von Stories unterschiedlichster Art:

  1. Sven Holly Nullmeyer – Mein geliebtes Kometenschweifchen

Da habe ich leider keinen Zugang gefunden, deshalb enthalte ich mich jeder Wertung.

  1. Arno Behrend – Drachenreiter

Klasse Story, aber das Ende kommt zu plötzlich und ist ein wenig zu melodramatisch. Könnte zu einer Novelle ausgearbeitet werden.

  1. Nicole Rensmann – Du bist das Beste!

Melodramatische Geschichte, die mich als Pflegevater stark emotional berührt hat.

  1. Fabian Tomaschek – Spectaculum Veritatis Homini

Toll, aus der Seele geschrieben. Wir müssen uns mal kennenlernen!

 

  1. Uwe Post – Amen, Smartgod

Nette Story über virtuelle Computergötter. Klasse umgesetzt! Bei der Gelegenheit: Ich habe einen Heidenrespekt vor Menschen, die an etwas glauben, was es nicht gibt!

  1. Frank Neugebauer – Das grüne und das rosa Medaillon

Solide erzählte Geschichte, die mich zwischendurch fesselte, nachdem ich Schwierigkeiten hatte hineinzufinden. Zum Ende hin wurde sie dann aber doch zu banal.

  1. R. B. Bonteque – New Mars Mayflower

Spannende Geschichte… was würden wir wirklich machen, wenn wir einen fremden Planeten besiedeln würden? Sind wir dann die Invasoren?

  1. Gabriele Behrend – Suicide Rooms

Stimmungsvoll, irgendwie poppte in meinen Gedanken immer wieder das Bild Edward G. Robinsons aus Soylent Green hoch. – Und dann zeigt sich noch die wahre Seele der Frau! Beeindruckend – und das alles ohne Raumschiffe! (Das versteht nur Gabi)

  1. Sven Holly Nullmeyer – Liebes Sternengefunkel

Nette Geschichte und irgendwie kommt mir der geschilderte Supermarkt der Zukunft gar nicht so weit hergeholt vor.
Alles in allem eine runde Ausgabe, die es lohnt gelesen zu werden. Absolute Empfehlung, die 12,90 sind gut angelegt.

 

Weitere Infos und Bestellmöglichkeit: exodusmagazin.de

 

 

Neu: Exodus 35

Die neue Ausgabe des bekannten Szenemagazins Exodus ist da.

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Rezension: EXODUS 34

Andreas Eschbach inside!

…und die Jungs von Exodus werben noch nicht mal auf dem Cover damit, haben die es nicht nötig? – Nein! Denn das Magazin könnte locker auch ohne ihn bestehen, was seinen Beitrag jetzt nicht schmälern soll. Es versammelt sich mal wieder viel hochkarätige SF in Exodus. Es hat mir zwar nicht alles gefallen, dann doch aber sehr viel, sodass ich (zwar kein Leser der ersten Stunde, aber einer der zweiten!) denke sagen zu dürfen, dass das eine der besten Ausgaben ist, die ich je in Händen hielt. – Aber kommen wir zu den einzelnen Geschichten, wobei das Problem bei Kurzgeschichten ja ist, dass man naturgemäß nicht allzu viel verraten darf, sonst ist der Clou weg:
Timo Falke – # We are Medusa
Tja, da lobe ich im Vorwort das Magazin über und über, aber zu dieser ersten Geschichte habe ich einfach keinen Zugang gefunden, deshalb unterlasse ich auch jegliche Bewertung.

Hans Jürgen Kugler – Alles zu seiner Zeit

Tolle Schilderung einer um einen herum verlangsamten Zeit. Ist kein neues Thema, aber gut gemacht, prima Stimmung eingefangen. Allerdings für mich unlogisch, dass das Wasser fest ist, die Luft aber atembar bleibt. Die zeitverzögerte Luft, die man trotzdem atmen kann, hat mich nicht überzeugt.

Wolf Welling – Löwenmenschen

Eine mich verwirrende Geschichte. Stilistisch perfekt mit einem (!) Tippfehler (für die, die es interessiert, ich suche seit der letzten Ausgabe die Fehler in Exodus, vgl. meine Rezi auf der Exodus-Homepage zu Nr. 33, wähnte ich dort doch einen gefunden zu haben (einen Fehler) und musste dann doch zurückrudern). (Seite 25 1. Spalte vorletzter Absatz …hinter einer der beiden oben liegenden Fenster…)
In der Fremdenführerin der Geschichte konnte ich Wolfs Frau erkennen! – Gut gemacht, die Story!

Dirk Alt – Die Stadt der XY

Geniale Charakterstudie, beklemmend. Erinnert fatal an die Diskussionen über die Neutronenbombe, die von den Erwachsenen geführt wurden, als ich Kind war.

Rolf Krohn – Der Asteroid

Die altbekannte Geschichte der Bedrohung der Erde, solide verpackt, perfekt geschrieben. Mach Lust auf mehr.

Jacqueline Montemurri – humanoid experiment

Asteroidenbergbau und Kryoschlaf sind Themen, die sich gut kombinieren lassen, wie hier geschehen. Einzig der Transport der Informationen für den Leser geschieht nicht so beiläufig, wie ich es mir gewünscht hätte. Übertrieben gesprochen: Da stellen sich die Protagonisten zu sehr einfach hin und referieren Dinge, die für sie eigentlich alltäglich, d. h., nicht der Erwähnung wert sein sollten. Klar, für uns Leser ist das neu und wichtig zu wissen, aber in der Form rübergebracht ist es ein wenig gestelzt bei mir angekommen. Trotzdem eine gute Story.

Michael Gernot Sumper – Electronica

Eine Fabel? Ein Gleichnis? Leider habe ich die Quintessenz nicht wirklich verstanden.

Victor Boden – Vielleicht ein andermal

Super Story. Die Zeit als veränderliche Konstante! Immer wieder subtile Änderungen, die erneut subtile Änderungen verursachen, einfach Klasse!

Thomas Franke – Der Plan

Hm, eine Persiflage auf Gesundheits- und Regulierungswahn? Ich habe irgendwie keinen Zugang gefunden.

Andreas Eschbach – Acapulco! Acapulco!

Eine Roboterstory, eine tolle! Ich hatte ein Problem hineinzufinden, aber als dann drin war, hatte sie mich gepackt. Eine logische Fortsetzung von Asimovs Gedanken, toll. Mit 16 A4 Seiten der längste Beitrag in diesem Magazin.

Frank W. Haubold – Feenland

Eine Story, die alles hat: eine glückliche/unglückliche Liebe, Verschwörungen, Action – einzig, sie könnte ausführlicher sein. Hier wird mir etwas zu viel berichtet statt erlebt. Das tut der Story etwas Abbruch. Der Stoff reicht für eine Novelle, wenn nicht gar für einen Roman! Gut gemacht!

Bleibt noch die Galerie von Markus Vogt. Überwiegend tolle Bilder. Wobei für mich eindeutig die Bilder, die Landschaften/Raumschiffe zeigen als die eindrucksvolleren zu bewerten sind. Die Bilder mit Menschen, die sich z. T. verwandeln haben für mich zu starke nekrophile Züge, das ist einfach nicht mein Fall.
Auch die restlichen Innenillustrationen der anderen Künstler sind den ein oder anderen Hingucker wert.
Alles in allem eine gelungene Ausgabe, in der ich auch gerne mit einer Story vertreten gewesen wäre. Warum war das nicht der Fall? Vermutlich, weil ich keine hingeschickt habe…

Fünf von fünf möglichen Sternen!

Wertung-5-Sterne

Exodus Magazin 34, ISSN 1860-675X, herausgegeben von René Moreau, Olaf Kemmler, Fabian Tomaschek, 12,90 €, zu beziehen über www.exodusmagazin.de.

Neu: EXODUS 34


Soeben erschienen ist Ausgabe 34 des Magazins EXODUS. Neben der farbig gedruckten Galerie des Künstlers Markus Vogt finden sich in der neuen Ausgabe Kurzgeschichten von Autoren wie Andreas Eschbach, Thomas Franke, Frank W. Haubold und Wolf Welling. Und vieles mehr auf 112 Seiten zum Preis von € 12,90.

Info und Bestellmöglichkeit auf der EXODUS-Webseite

 

Crossvalley Smith verstorben

Er war einer der talentiertesten SF-Coverkünstler und Illustratoren die für deutsche Magazine und Verlage gearbeitet haben. Wir bedauern daher umso mehr seinen Abgang von der Bühne des Lebens. Statt eines eigenen Nachrufs wollen wir auf die Worte des Exodus-Magazins hinweisen, die unserer Meinung nach alles sagen was zu sagen ist.

KLP-Nominierungen

Die Nominierungen für den Kurd-Laßwitz-Preis, einen der wichtigsten SF-Literaturpreise in Deutschland, sind veröffentlicht worden. Hier kann man sie nachlesen.

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Neu: Exodus 32

Die 32. Ausgabe des bekannten deutschen SF-Magazins ist erschienen. Lohnt sich schon allein deshalb, weil immer wieder Geschichten aus diesem Reader für die großen SF-Preise nominiert werden (also Hugo, Nebula etc. … nein, Scherz, aber KLP und DSFP sind auch nicht schlecht oder?). Der grafische Teil wird größtenteils von Alexander Preuss gefüllt. Der literarische Inhalt:

Stories

cover exodus 32

Lyrik • Section

Leitartikel zur »Galerie«

  • Tobias Richter: »Alexander Preuss – ein Künstler greift nach den Sternen«

Hier mehr erfahren und bestellen!

Exodus 31

Exodus, das feine deutsche SF-Magazin, ist jetzt mit der neuesten Nummer an den Start gegangen. Mit von der Partie sind u. a. Michael Iwoleit, Gynther Riebl, Johannes Tosin und Wolfgang Welling. Die Illustrationen und Kunstwerke stammen u. a. von Crossvalley Smith, Oliver Engelhard und Jan Hillen. Außerdem gibt es diesmal auch einen lesenswerten Essay von Franz Rottensteiner mit dem provokanten Titel: „Science Fiction – Zukunftsliteratur? Pure Nostalgie!“

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Thorsten Küper liest in Duisburg

Exodus 29 war eine preisgekrönte Ausgabe und die wohl bis dato erfolgreichste vom Exodus-Team. Hierzu nachträglich Glückwünsche! Ich bin stolz auch darin vertreten gewesen zu sein. Die Nummer 30 ist natürlich auch gelungen. Den Beweis tritt Thorsten Küper am kommenden Samstag an: bei seiner Lesung in Duisburg aus Exodus 30 – Retrofuturismus und Steampunk …

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