Schlagwort-Archiv: Film

Interview mit Nydenion-Regisseur Jack Moik

Nydenion: Jack Moik (Bild: Nydenion / Magna Mana FX)Military-Sci-Fi und Space Opera sind nicht nur in der Literatur en vogue, auch im Film lassen sich spannende Abenteuer mit großem Hintergrund erzählen. deutsche-science-fiction.de fragte den aus Marburg stammenden Jack Moik zu seinem abendfüllenden Spielfilm „Nydenion – Krieg der Kolonien“, der am 7.11. auf DVD und Blu-ray erschienen ist. Weiterlesen »

Metropolis

In der futuristischen Großstadt Metropolis lassen es sich die Reichen und Schönen so richtig gut gehen – jedenfalls in den oberen Stockwerken ihrer Elfenbeintürme, in denen Joh Fredersen die politische und wirtschaftliche Macht in sich vereint. Doch es rumort schon im Untergrund, wo die Arbeiter unter schlimmsten Bedingungen schuften müssen, um den Laden am Laufen zu halten. Weiterlesen »

Curt-Siodmak-Preis 2011: Klare Sieger und starke deutsche Produktionen

Der SFCD hat auf seiner Jahresconvention, dem BuCon in Dreieich, die Gewinner der diesjährigen Abstimmung zum Curt-Siodmak-Preis bekannt gegeben. Dabei handelte es sich in allen drei Kategorien um Siege mit deutlichem Abstand.

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Die Mondverschwörung

Die Mondverschwörung

Die Mondverschwörung

Das Gegenteil von „Science Fiction“ ist? Genau: „Star Wars“. An die Stelle wissenschaftlich fundierter Spekulation über technische und gesellschaftliche Entwicklungen tritt dort das Märchen – gute gegen böse Zauberer, die sich mit Schwertern an die Gurgel gehen, um die Prinzessin zu befreien.

Das Gegenteil von Science ist: Grenz-, Pseudo- und Para-Science. Unfug, der mit allerlei Fachtermini garniert vorgetragen wird, als handle es sich um letzte Wahrheiten. Weiterlesen »

1000 Könige: Arthaus trifft Sci-Fi

Der Deutsche Phantastische Film kann sich demnächst wieder über einen Neuzugang freuen. Denn die Science-Fiction-Produktion „1000 Könige“ ging vor kurzem in die post production und wird wohl etwa Anfang 2012 ausgewählte Kinos erreichen.

Der aus Georgien stammende, seit 2000 in Berlin lebende Regisseur Bidzina Kanchaveli hat bisher vor allem anspruchsvolle Kurzfilme gedreht. Entsprechend wird auch dieser Arthouse-Sci-Fi vor allem eines sein: künstlerisch. Das sollte niemanden schrecken, denn die meisten von Bidzinas Werken (kanchaveli.de) haben sich bisher sehr deutlich dem Genre des Phantastischen gewidmet, dabei aber stets die Grenzen zum Außergewöhnlichen überschritten.

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Interview mit Bidzina Kanchaveli („1000 Könige“)

„1000 Könige“ ist ein sehr künstlerischer und anspruchsvoller Film. Wer ist das Zielpublikum? Intellektuelle? Kunstliebhaber? Sci-Fi-Fans? Und glauben Sie es gibt genug von ihnen um das Projekt finanziell erfolgreich zu machen?

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Hell

Hell wie Hölle

Hell wie Hölle

Da freut sich der Genre-Fan: Voraussichtlich am 22. September kommt der Survivalhorror-Endzeitfilm „Hell“ in die Kinos. Die Story klingt erst mal nach 08/15 meets Mad Max: Die Sonne sich von einer lebensspendenden Energiequelle zu einer strahlenden Bedrohung entwickelt und die Welt in eine verdörrte Wüste verwandelt. Auch Deutschland ist davon nicht verschont geblieben, hier wie überall kämpfen die Menschen ums Überleben.
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Die Farbe

Die Farbe - Wissenschaftler

Wissenschaftler rätseln über den Meteoriten

Lovecrafts „Die Farbe aus dem All“ (The Colour Out of Space, 1927) gilt unter Fans als eine seiner stärksten Geschichten. Mit „Die Farbe“ (2010) gibt es nun auch ihre beste Verfilmung. Die Story ist werkgetreu, wurde allerdings nach Deutschland verlegt: Ein Meteor stürzt auf die Erde, und während Wissenschaftler sich vergebens an die Analysen begeben, verändert sich die umgebende Landschaft. Früchte und Gemüse der Farmer wuchern gigantisch, doch sie haben einen bitteren Beigeschmack zerfallen bald darauf zu Staub. Die Menschen werden zu motivationslosen Schatten ihrer selbst, die ihrem Tod entgegen vegetieren…

Die Farbe aus dem All

Die Farbe...

Die Filmstudenten Huan Vu und Jan Roth wollten mit diesem Film eigentlich ihre Abschlussarbeit liefern, doch wie das manchmal so ist: das Projekt wuchs und stellt mit seinen nunmehr 85 Minuten einen vollständigen Spielfilm dar. Als solcher hat „Die Farbe“ auch Mängel, etwa beim Schnitt und beim Ton. Doch die darf man getrost auf das Budget von etwa 30.000 Euro schieben. Und nicht nur angesichts dessen ist es ganz erstaunlich, was alle Beteiligten hier zum Minimaltarif auf die Beine gestellt haben.

Die Farbe aus dem All

...zieht die Menschen in ihren Bann

Splatter-Horror dominiert viele deutsche Indie-Produktionen, doch Regisseur Huan Vu verzichtet darauf vollständig. Lovecraft-gerecht betont er die sehr stimmungsvolle Darstellung einer sich schleichend ausbreitenden Gefahr, die für ihre Opfer unverständlich bleibt. Als besonders raffiniert kann hierbei der Schachzug gelten, den Film in düsterem Schwarzweiß zu drehen – und nur der Farbe aus dem All einen fremdartigen, merkwürdigen und schwer bestimmbaren Farbton zu geben. Interessanterweise beruft sich „Die Farbe“ auf mehr Science als die Textvorlage, sehenswert hierzu auch die 43 Minuten langen Extras mit Hu’s Ausführungen zu verhaltensbeeinflussenden Parasiten mit exotischen Lebenszyklen.

Wer sich keine Hollywood-Perfektion erwartet, dem kann die Independent-Produktion „Die Farbe“ als atmosphärisch gut gemachter Science-Horror-Film empfohlen werden. Besser als das Team um Huan Vu hat noch niemand den wahren Geist Lovecraft’scher Geschichten auf Zelluloid gebannt.

Info: www.die-farbe.com

„Alice 5.0“ in der ZDFmediathek

Wer’s angesichts der wenig publikumswirksamen nächtlichen Sendezeit verpasst hat: Das ZDF hat einmal mehr eine Doku-Fiction gebracht, die man ohne weiteres als „deutsche SF“ betrachten kann. In „Alice 5.0“ (Link zur Mediathek) geht es um ein übermächtiges soziales Netzwerk – und den Ausstieg daraus.

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