Schlagwort-Archiv: Steampunk

Neu: Nautilus 106

Unter dem Motto „Steampunk und Frankensteins Erben“ ist die 106. (!!) Nummer des Fantasymagazins „Nautilus“ erschienen. Warum es von einem SF-Portal angekündigt wird? Weil es diesmal u. a. um Steampunk geht, ein Subgenre der SF.

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Neu: Erinnerungen an Morgen (Steampunk)

Eine neue Steampunk-Anthologie ist im Fabylon-Verlag erschienen. Herausgeberin Alisha Bionda vereint hier einige interessante Autoren und Geschichten. Mit von der Partie sind: Tanya Carpenter, Andreas Gruber, Guido Krain, Bernd Perplies, Sören Prescher und K. Peter Walter.

Alisha Bionda (Hrsg.): „Erinnerungen an Morgen“

Bionda selbst über das Buch: „Die Besonderheiten dieses Bandes sind zwei Novellen von Guido Krain und Sören Prescher als Prologstorys zu ihren Romanen und eine Bonusstory von Andreas Gruber, die den Leser aus dem viktorianischen London in die Welt der Mayas entführt.“

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Also doch Steampunk?

Laut einer Umfrage im SF-Netzwerk liegt Steampunk hierzulande voll im Trend. Das Subgenre konnte sich deutlich von seinen „Konkurrenten“ wie z. B. Military SF abheben. Zur Umfrage und Diskussion geht es hier.

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Erschienen: Steam Noir 2 von Felix Mertikat

Ab jetzt ist der zweite Band dieser Steampunk-Comic-Reihe des Cross-Cult Verlages erhältlich. Diesmal ist der Autor eine Autorin und heißt Verena Klinke (beim ersten Band war es Benjamin Schreuder).

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Erschienen: Clockwork Spiders von Corina Bomann

Geht man nach dem Cover dieses Buches, ist die Zielgruppe zwischen 15 und 20 Jahren alt. So ist die Protagonistin eine junge Heldin, die in einem geheimen Labor ständig Neues austüftelt. Hier ein paar Info-Links:

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Iron Sky

Der Mond umkreist die Erde auf eine etwas eigentümliche Weise: Er dreht sich während seiner Umlaufbahn um die Erde gerade so schnell um die eigene Achse, dass er uns stets die gleiche Seite zuwendet. Daher sehen wir immer nur die „Vorderseite“ des Mondes, nie seine „Rückseite“.
Im kommenden SF-Film „Iron Sky“ haben sich zu dieser Rückseite nach dem zweiten Weltkrieg die Nazis mit Reichsflugscheiben aufgemacht und in einer Weltraumfestung namens „Schwarze Sonne“ verschanzt. Doch nun schrecken die Herren Kameraden aus ihrem Übermenschen-Schlaf: denn ein US-Space-Shuttle soll 2018 auf der „dunklen Seite des Mondes“ landen – und könnte dabei die versprengten Reste des Deutschen Reiches aufspüren. Da hilft nur eins: Erstschlag gegen die Erde mit Meteorblitzkrieg!

Was als finnisches Fan-Projekt mit einem einfachen Trailer begann, ist inzwischen mit viel Mühe, Tricks und Crowdfunding eine Finnisch-Deutsch-Australische Koproduktion und soll am 4.4.2012 als Science-Fiction-Komödie in die Kinos kommen. Weiterlesen »

Steampunk-Reader: ‚Æther­garn‘ ist da

Steampunk-Chroniken: Æther­garn„Der Æther — Die letzte Grenze“ – so lautete die Ausschreibung auf steampunk-chroniken.de. Die Idee war, die Idee des Seemannsgarns im Weltraum fortzuspinnen und dabei zugleich dem Trend-Genre Steampunk zu frönen und mit seinen Konventionen zu brechen. Weiterlesen »

Ausschreibung: Steampunk-Chroniken

Zwar wird kein echtes Buch dabei heraus kommen, aber wer mit einer eBook-Veröffentlichung einverstanden ist und auf Steampunk steht, darf sich gerne mit einer Geschichte am Wettbewerb beteiligen. Ein Auszug aus der Ausschreibung:

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Steampunk – nichts als bloßer Dampf?

Die erste deutsche Steampunk-Antho im Arcanum Verlag.

Es ist das neue Subgenre der SF, das neue Label, das Verlage auf ihre Bücher kleben. Aber was ist wirklich dran am Steampunk? Ist alles blauer Dunst, ähm, Dampf? Dazu werd’ ich jetzt mal ein wenig – sorry – Dampf ablassen. Denn beim Dort.con durfte ich endlich meine erste Steampunk-Lesung erleben.

Es wurden Texte aus „Von Feuer und Dampf“ vorgetragen, eine Geschichtenweber-Anthologie, die hier bestimmt noch einmal ausführlicher besprochen wird. Worum es mir jetzt aber erst mal geht sind folgende wichtige Fragen: Was außer Dampfmaschinen prägt dieses Genre eigentlich? Welches Gefühl soll vermittelt werden? Und: Welche Innovationsfähigkeit schlummert noch in den Aufmerksamkeit heischenden Postpostulierungen der SF-Industrie (nicht böse sein wegen dem doppelten „post“, Uwe)? Bei der Lesung kamen viele Dampfmaschinen vor, fast schon zu viele für meinen Geschmack. Obwohl mir lediglich ein Text nicht gefallen hat, war auch kein echtes Highlight dabei. Bis auf dieses: Einer der  vortragenden Autoren hat am Ende dann doch eine Maschine beschrieben, die mich sehr faszinierte. Welche das war und wie die funktionierte, müsst ihr selbst im oben erwähnten Buch nachlesen.

Fazit: Für mich muss Steampunk mehr bieten als die bloße Erwähnung von „Dampf…“ vor irgendeinem Wortteil. Es kommt auf das richtige Feeling an, das im 19. Jahrhundert vorherrschte. Industrialisierung pur. Schwere Maschinen. Kriegsgerät. Naive Territorialansprüche, die mit schweren Kanonen irgendwie durchgesetzt werden wollen. Ein großes Manko des Steampunk: es wird oft nicht sauber genug recherchiert. Die Lesung war okay, ich kann nicht klagen. Aber wer den S-Punk noch weiter entwickeln möchte, darf sich hierzu herzlich eingeladen fühlen …

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