Uwe Post

Informationen zum Autor

Name: Uwe Post
Angemeldet seit: 13. August 2012

Aktuelle Beiträge

  1. Neu: “Sylvej” von Axel Kruse — 3. Dezember 2018
  2. Rezension: “Die Känguru-Apokryphen” von Marc-Uwe Kling — 3. Dezember 2018
  3. Neu: “D9E – Dunkle Geheimnisse” von Susanne Schnitzler — 26. November 2018
  4. Neu: Ren Dhark “Weg ins Weltall” Band 79 — 21. November 2018
  5. Neu: “Die Reise der Skythe 2” von Dirk van den Boom — 2. Oktober 2018

Liste der Autorenbeiträge

Neu: “Sylvej” von Axel Kruse

Vor kurzem erschienen ist der neue SF-Roman von Axel Kruse: “Sylvej”. Die Geschichte spielt im gleichen Universum wie die Vorgängerromane.

Sylvej ist ein Planet des Derolianischen Reiches und gleichzeitig Sitz des Vizekönigs von Derolia.
Hierhin hat es den Frachtführer Samuel Kors verschlagen, nachdem er von Kirkasant geflohen ist.
Glaubte er auf Kirkasant noch, in den Derolianern Verbündete gegen das faschistische Imperium von Terra gefunden zu haben, wird er nun eines Besseren belehrt. Es dauert nämlich nicht lange und der Konflikt zwischen Terra und Derolia flammt auch auf Sylvej auf.
Und diesmal findet sich der Schmuggler zwischen allen Fronten wieder …

Erhältlich ist der Roman digital und als Paperback, überall wo es Bücher gibt, sowie als exklusives Hardcover in der Edition Atlantis, die nur beim Verlag zu haben ist.

Eine Rezension erscheint in Kürze hier bei uns.

Rezension: “Die Känguru-Apokryphen” von Marc-Uwe Kling

Marc-Uwe Kling gewann mit dem Roman “Qualityland” dieses Jahr den Deutschen Science Fiction Preis. Grund genug, sich das neueste Werk des Autors anzuschauen, auch wenn die Anekdoten aus seiner Känguru-WG nicht ins SF-Genre fallen, es sei denn, man unterstellt, dass das Känguru ein außerirdischer Besucher ist. Ganz unlogisch ist das nicht, oder gibt es auf der Erde etwa sprechende, kommunistische Kängurus? Eben.

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Neu: “D9E – Dunkle Geheimnisse” von Susanne Schnitzler

Im Wurdack-Verlag ist der neue Band der Reihe D9E erschienen. Es handelt sich gleichzeitig um das Debut der Autorin Susanne Schnitzler in der Serie, der Roman heißt “Tödliche Geheimnisse”.

Als auf dem Planeten Nonterrabat, von dessen Existenz kaum jemand weiß, ein Mord geschieht, lenkt dies die Aufmerksamkeit des Instituts auf einen alten Bekannten, der auf Malnaer ein Reiseunternehmen betreibt. Auch der dortige Geheimdienst interessiert sich für die Wellnessreisen, für die Teilnehmer aus allen Teilen des Universums nach Malnaer kommen, um in die Schönheitsklinik einer Dr. Dana Ruskin auf Nonterrabat weiterzufliegen.

Captain Jane Kneifel und ihre Crew haben gerade einen Auftrag für das Institut durchgeführt. Bevor sie ihre Ladung abliefern können, erhalten sie eine neue Order: Sie sollen die Reisegruppe nach Nonterrabat bringen und während der sieben Tage, welche die Teilnehmer dort verbringen, Augen und Ohren offenhalten. Im Gegensatz zu ihren früheren Aufträgen klingt das schon fast nach einer Erholungsreise.

Doch als sie mit der Heiteren Gelassenheit über Nonterrabat aus dem Mengerraum springen, überschlagen sich die Ereignisse. Auf sich allein gestellt, muss das Team nicht nur mit der Hilfe des Bordcomputers Huxley den Frachter wieder auf Vordermann bringen, sondern wird auch mit den Auswirkungen konfrontiert, die ein zerstörter Mentalfeldgenerator verursacht. Sie verfolgen die Reisegruppe und bekommen unerwartete Unterstützung von einem tot geglaubten Ehemann, dessen Lebensretter und einer Unsterblichen, die nicht mehr leben möchte.

Weitere Infos beim Verlag

Neu: Ren Dhark “Weg ins Weltall” Band 79

REN DHARK “Weg ins Weltall” Band 79 ist unter dem Titel “Der Seu­chen­brin­ger” erschienen:

Mithilfe der Energiesignatur, die Ren Dhark von den Maschi­nen­in­tel­li­gen­zen des Volkes erhalten hat, befinden sich die Terraner auf Kharamaks Spur, die ins Telin-Imperium führt. Dort, so hofft man, kann der Krayn endlich zur Rede gestellt wer­den – sofern es über­haupt Kharamak ist, der für die Seuchen die Verantwortung trägt, denn es gibt immer wieder Zweifel an dessen Schuld. Aber wem auch immer Ren Dhark und seine Begleiter tatsächlich folgen, eines ist klar: Derjenige ist der Seuchenbringer …

Autoren: Jan Gardemann, Achim Mehnert und Nina Morawietz; nach dem Exposé von Ben B. Black.

Hardcover, 272 Seiten
Herausgegeben von Ben B. Black
Unitall Verlag
EUR 16,90

Infos und Bezugsmöglichkeit beim Verlag.

Neu: “Die Reise der Skythe 2” von Dirk van den Boom

Fleißig ist er, der Dirk van den Boom, und davon abgesehen weiß er, wie man einen fesselnden SF-Roman schreibt. Beziehungsweise Trilogien.

Soeben erschienen bei Cross Cult ist der Mittelteil der Trilogie “Die Reise der Skythe”:

Unter dem Titel “Varianz” geht das Abenteuer weiter:

Auserwählte oder Gefangene? Die Besatzung des Polizeikreuzers Scythe, gefangen in einer rätselhaften Raumsphäre, muss herausfinden, welche Rolle sie in dem Drama spielt, in das sie geworfen wurde. Innerhalb des Gefängnisses, zusammengepfercht mit Hunderten anderer Zivilisationen, stehen die Zeichen auf Sturm. Ein wahnsinniger Potentat will den erlösenden Krieg, um Lebensraum zu schaffen; der mysteriöse Zentralkern beginnt erstmals seit Jahrtausenden eigene Aktivitäten zu entfalten – und es gilt, Menschen zu helfen, die sich selbst nicht mehr helfen können. 

Als die Sphäre auch noch mit einem äußeren Gegner konfrontiert wird, der dem Raubzug durch die Galaxis Einhalt gebieten möchte, wird die Situation unkontrollierbar und bedrohlich. Captain Lyma Apostol und ihre Gefährten wissen nur eins: wenn sie untätig bleiben, wird der Sturm von Gewalt und Tod, der sich zusammenbraut, sie gnadenlos zur Seite fegen. Die Frage bleibt, wie viel Varianz die Sphäre ertragen kann, ohne dass sie alle zusammen in den Abgrund gerissen werden.

Mehr Infos beim Verlag

 

Rezension: “Shadowrun: Orks weinen nicht” von Jan-Tobias Kitzel

Mit dem zweiten Band der “neuen” Shadowrun-Romanserie legt Pegasus Press ein weiteres Newcomer-Werk vor. Zumindest ist Jan-Tobias Kitzel abgesehen von Kurzgeschichten und Romanen in Szeneverlagen noch nicht groß in Erscheinung getreten. Das, soviel sei vorweg gesagt, tut der Sache aber keinen Abbruch.

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Shadowrun: Das große Interview

Anlässlich des Erscheinens des ersten Bandes der neuen, von Pegasus herausgegebenen Shadowrun-Serie haben wir den Autor des Buchs “Iwans Weg”, David Grade, sowie den Chefredakteur von Shadowrun in Deutschland, Tobias Hamelmann, ausführlich befragt.

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Rezension: NOVA Magazin Ausgabe 25

Seit kurzem ist endlich die 25. Ausgabe von NOVA erhältlich. Auf die Verzögerungen soll hier nicht weiter eingegangen werden, aber da sich das Personalkarussel bei den Herausgebern nunmehr weiter dreht und künftig ein anderer Verlag das Magazin herausbringt, kann man auf Besserung hoffen.

NOVA 25 enthält im Vergleich zur Ausgabe 24 weniger Texte, dafür ist die Schriftart größer. Den Leser erwarten 13 Kurzgeschichten, 12 davon von deutschen Autoren, eine Übersetzung. Hinzu kommen ein Artikel und zwei Nachrufe. Die meisten Storys sind zudem illustriert.

Wie es sich für ein SF-Magazin gehört, decken die Storys ganz verschiedene Subgenres der SF ab, so dass keine Langeweile aufkommt – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Im Folgenden besprechen wir nur einige in unseren Augen bemerkenswerte Geschichten.

In Dirk Alts Story “Die totale Obsoleszenz” geht es um die geplante Schließung des letzten Archivs mit historischen Aufzeichnungen der Menschheit. Leider können die verwahrten Datenträger nicht mehr gelesen werden, aber es besteht Hoffnung. Der Autor ist für seine anspruchsvollen, treffsicheren Geschichten bekannt und enttäuscht auch hier nicht.

“Baum Baum Baum” von Heidrun Jähnchen, die zuletzt für längere Zeit keine neuen Texte vorgelegt hatte, ist eine Geschichte um Kommunikationsprobleme mit Aliens und deren planetare Ökologie. Sie enthält (typisch für die Autorin) kreative Ideen (wie die lustige Pluralbildung) und hintergründigen Humor.

In “Intervention” von C.M.Dyrnberg wird eine Art Selbstjustiz auf einer Raumstation vorgestellt. Eine ideenreiche Geschichte, über die man inhaltlich aber durchaus diskutieren könnte.

In “Entkoppelt” führt Markus Hammerschmidt ein Gedankenexperiment durch: Wie fühlt sich jemand, der sich mehr oder weniger freiwillig von der vernetzten Alltagswelt abnabelt. Eine irgendwie schrullige, durchaus liebenswerte Episode.

Das Lachen im Hals stecken bleibt dem Leser in “Selfie mit Alien” von Altmeister Horst Pukallus, mehr sei dazu nicht verraten.

Das Highlight der Ausgabe ist “Enola in Ewigkeit” von Thomas Sieber. Diese Geschichte ist nicht nur sprachlich überaus gelungen, voll von abgründigem Witz und explodiert vor Ideenreichtum, sie ist außerdem gleichzeitig herrlich schräg, unendlich traurig, von epischer Breite, astrophysikalisch nach aktuellem Stand der Forschung korrekt und bietet auch noch viel Stoff zum Nachdenken, zum Beispiel über das erstaunlich “religiöse” Ende. Es würde uns wundern, wenn wir diese Geschichte nicht im nächsten Jahr auf den Nominierungslisten der einschlägigen Preise finden würden.

Naturgemäß kann nicht jede Geschichte ein Volltreffer sein. Warum ein Magazin, das den Begriff “neu” im Titel trägt, eine lahm inszenierte, beliebige Variante einer Zeitreisestory mit Jesus veröffentlicht (“Das Evangelium nach Erasmus” von Hans Lammersen), ist dem Rezensenten unverständlich.

Trotzdem kommt jeder Freund der modernen, durchaus experimentierfreudigen deutschen SF bei NOVA auf seine Kosten.

NOVA 25 gibt es derzeit nur im Verlagsshop.

 

Rezension: Shadowrun – “Iwans Weg” von David Grade

Der Pegasus-Spieleverlag versucht sich am Neustart einer Shadowrun-Rollenspiel-Romanserie – geschrieben von deutschen Autoren. Den Anfang macht mit David Grade ein bisher in der SF-Szene eher unbeschriebenes Blatt – daher sind wir auf das Ergebnis ganz besonders gespannt.

“Iwans Weg” spielt vollständig im Dortmund der “Sechsten Welt” anno 2077/78, also einer düsteren Cyberpunk-Zukunft mit Fantasy-Elementen. Die Titelfigur, alles andere als ein strahlender Held, gerät zwischen die Fronten eines gnadenlosen Kampfes: Letztlich sind es zwei Feenwesen, die ihre Konflikte statt in ihrer eigenen Welt in der Menschenwelt austragen, sich metamenschliche Handlanger suchen, und dabei auf keinerlei Kollateralschäden Rücksicht nehmen.

Der Roman ist hart, dreckig, blutig (aber nicht blutrünstig) und das genaue Gegenteil einer romantischen Zukunftsvision. Aber das ist eben Shadowrun.

Dass es sich um ein Rollenspiel-Universum handelt, fällt – im Gegensatz zu anderen Werken – dem Leser nicht negativ auf. Natürlich verwendet der Roman die üblichen Begriffe und Elemente wie Decks und Komms, Runs und Chummer (es gibt im Anhang ein Glossar und eine kurze Einführung in die Welt). Aber an keiner Stelle hat man das Gefühl, als hätte der Autor wie in einem Rollenspiel das Ergebnis eines Kampfes ausgewürfelt, oder trifft auf Verhältnisse, die nur Eingeweihte nachvollziehen können. Lediglich die kapitelweise wechselnde Figurenperspektive erinnert an ein Rollenspiel, das von mehreren Spielern getragen wird, aber das ist wegen der durchaus unterschiedlichen Handlungsträger sogar von Vorteil. Dabei sind Story und Handlungsweise der Figuren in sich plausibel, was man gar nicht genug betonen kann, wenn man sich anschaut, was für Aneinanderreihungen von Plot-Holes dem SF-Fan üblicherweise etwa in aktuellen SF-Filmen aufgetischt werden.

Es ist deutlich hervorzuheben, dass dieser Roman keinesfalls nur für Fans oder Kenner von Shadowrun zu empfehlen ist. Er geht inhaltlich weit über ein oder zwei Runs – also Abenteuermissionen – hinaus. Der Autor nimmt sich viel Zeit, um seinen Figuren, insbesondere Iwan, Tiefe zu verleihen. Die meisten schleppen üble persönliche Probleme mit sich herum, die durchaus relevant für die Handlung sind. Dabei versteht der Autor, wovon er redet, denn er arbeitet als Therapeut in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie, mit einem Schwerpunkt auf posttraumatischen Belastungsstörungen.

Wer einen temporeichen, dreckigen, coolen Cyberpunk-Roman mit Tiefgang und authentischem Ruhrpott-Lokalkolorit lesen möchte, ist hier genau richtig.

Den 344 Seiten starken Roman gibt es für €12,95 überall, wo es Bücher gibt. Infos beim Verlag.

Natürlich sind wir nach diesem gelungenen Neustart der Shadowrun-Romanserie sehr gespannt auf weitere Bände, die bereits angekündigt sind. Wir werden das Thema in naher Zukunft mit Interviews und weiteren Artikeln im Auge behalten.

Unterhaltung:

Anspruch:

Originalität:

Neu: “Iwans Weg” von David Grade (Shadowrun-Roman)

Schon lange verfügt der deutsche Pegasus-Spieleverlag auch über die Romanrechte am Shadowrun-Universum. Zuvor erschienen bereits zig Romane bei Heyne und bei Fantasy Productions. Abgesehen vom Rollenspiel-Material hat man sich nun dazu entschlossen, eine neue Romanserie aufzulegen – und zwar von deutschen Autoren, weitgehend in Deutschland spielend. Im Deutschland der Sechsten Welt, um genau zu sein.

Den Anfang macht mit “Iwans Weg” ein Roman, der im Ruhrgebiet des Jahres 2078 spielt – genaugenommen in Dortmund. Gleichzeitig legt damit der Autor David Grade (aus Dortmund) seinen Debütroman vor.

Deutschland 2078 – die Welt hat sich verändert, die Magie ist erwacht, Mysterien sind auferstanden und Megakonzerne regieren das Geschick der Welt. Der junge Hacker Iwan stammt aus einem Gebiet voll Chaos und Anarchie mitten im Rhein-Ruhr-Megaplex: der Dortmunder Nordstadt. Der verzweifelte Mensch versucht alles, um einen Weg ans Licht zu finden. Als er scheitert, ist seine letzte Hoffnung die Seelie Mae. Doch ein dunkles Geheimnis umgibt diese Fee. Und sie ist auf der Flucht, verfolgt von skrupellosen Mördern. Der brutalste unter ihnen ist Rhoslyn, der sich in einer Schneise der Zerstörung durch die für ihn neue Welt von Matrix und Maschinen fräst. Auch ein Team Shadowrunner wird zur Jagd auf Mae erpresst. Jäger und Gejagte erzeugen einen Strudel aus Gewalt und Alpträumen, der Iwan für immer zu verschlingen droht.

Das knapp 350 Seiten starke Taschenbuch ist für EUR 12,95 überall erhältlich, wo es Bücher gibt. dsf wird in Kürze eine Rezension bringen und ausführlich über Shadowrun in Deutschland berichten.

Weitere Infos gibt’s direkt bei Pegasus

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