«

»

Das war der DORT.con

Dirk van den Boom mit dem "falschen" Verleger Ernst Wurdack - sein eigener, Guido Latz, brachte ihm zur Strafe keine Käsebrötchen mit.Wie jedes zweite Jahr versammelte sich die Szene im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund.
Ausführliche Con-Berichte werden wir nach Erscheinen hier verlinken.

Für unser Portal war der Con etwas besonderes, denn wir traten zum ersten Mal ins Licht der Öffentlichkeit. Während andere (namentlich der Fandom Observer) die URL ihrer Homepage hochmodern als QR-Code auf jeden Fan klebten, der nicht bei drei auf den Bäumen war, verteilten wir unsere URL auf Papierschnipseln.
DORT.con 2011: Küper und Post berichten live vom Epsilon Eridani CampErste Pflichtveranstaltung war natürlich die traditionelle Cyberpunk-Show von Thorsten Küper und Uwe Post – ohne Frank Hebben diesmal, aber das ist eine andere Geschichte, die nur nebenbei mit seinem Wohnort Bielefeld zu tun hat.
Küper und Post übertrugen live die erste Show des Epsilon Eridani Camp. Mit Cyberpunk hatte das nicht viel zu tun, aber die Fans hatten trotzdem ihren Spaß.
Derweil konnten wir EXODUS-Herausgeber Olaf Kemmler die Information entlocken, dass die nächste EXODUS-Ausgabe im September erscheint. Außerdem wird es den Themenband “Ferne Welten” geben. Das Team sucht zurzeit übrigens nach einem neuen Webmaster – wer sich mit dergleichen auskennt, kann sich ja mal unverbindlich melden.
Zeit für die Abendshow: Auf der Bühne verbrachten die Stargäste die letzten Stunden vor dem Weltuntergang (10. April 16:00 übrigens), wurden von Arno Behrend über ihre letzten Wünsche befragt und von den Filkern musikalisch begleitet.
Der spätere Abend gehörte den Poetry-Slammern – ein Programmpunkt, der vor zwei Jahren bereits so gut ankam, dass er fürderhin den DORT.con bereichern wird. Titelverteidiger Torsten Sträter musste verschnupft absagen, so erreichten Thorsten Küper und Michael Heide das Finale. Küper hätte zum Abschluss vielleicht nicht unbedingt von einem unangenehmen Zahnarztbesuch erzählen sollen: Sein Konkurrent kam mit einem Stück zum Thema “Wahrheit” einen Hauch besser an.
Der Sieger des Poetry Slam
Macht nichts, denn wer Poetry Slam kennt, weiß: Der Weg ist das Ziel, und das wurde erreicht – das Publikum ging zufrieden nach Hause.

Achtung, OT, international, na eben: Achtung!

Denn: Etwas internationaler ging es bei der mittlerweile schon legendären Nova-Roomparty zu – besonders freuten wir uns über den Besuch des Chairmans der European Science Fiction Society, Dave Lally, der uns einige interessante Anekdoten und Informationen z. B. zum geplanten WorldCon 2014 in London zum Besten gab. Der gut gefüllte Kühlschrank musste übrigens mehrfach aufgefüllt werden, was aber nicht an dem freundlichen Iren lag, der meines Wissens nach nie aufstand um sich ein neues Bier zu holen (oder wurde er von unsichtbaren Wesen heimlich mit Nachschub versorgt???) … Öhm, ja, den einen oder anderen Schluck Weizenbier gönnte ich mir auch 😉

Ein weiteres Highlight (neben den gut sortierten Büchertischen) war der Poetry Slam, über den oben schon näher eingegangen wurde. Ich persönlich (sk) meine, dass etwas mehr “Poetry” dem Slam nicht unbedingt geschadet hätte, aber ich bin eben nur ein engstirniger, vorurteilsbehafteter Herausgeber einer Lyrikzeitschrift!

Con-Fotos bei küperpunk

Con-Fotos beim Fandom Observer

Con-Bericht von Dirk van den Boom

1 Ping

  1. DORT.con 2011 – Erster Tag | Fandom Observer

    […] Notizen zum DORT.con auf deutsche-science-fiction.de, dem neuen Blog von Sven Klöpping und Uwe Post […]

Kommentare sind deaktiviert.