Der Verlag „In Farbe und bunt“ hat eine neue SF-Reihe gestartet: „Mission: Levity“. Zunächst ist Band 1 als E-Book erhältlich.

Im Serienpiloten widmet sich die Autorin der Ursprungsgeschichte einer nicht ganz alltäglichen Söldnermission. In einem Universum, in dem sich die Menschheit mittels der Terraforming-Technologie zur vorherrschenden Spezies aufgeschwungen hat und diktatorisch über die meisten bekannten Galaxien herrscht, sind Rebellen gegen das System nicht gern gesehen. Die Protagonisten müssen nicht nur ihre persönlichen Differenzen überwinden, um sich vor übermächtigen Gegnern zu retten, sondern sich auch ihren ganz eigenen inneren Dämonen stellen. In einer von Humor und Tempo getriebenen Anfangs-Ausgabe liefern diese emotionalen Verstrickungen und Loyalitätskonflikte die nötige Ernsthaftigkeit und wecken die Neugier auf noch viele Abenteuer der sechs so völlig unterschiedlichen Abenteurer.
Mehr dazu direkt beim Verlag in Farbe und Bunt.

Die neue Ausgabe des Corona Magazine berichtet u.a. über die Berlinale, das Projekt „Enterprise in Space“ und viele andere SF-Themen TV, Kino, Literatur und Fandom.
„Geschichten aus einer anderen Zukunft“ verspricht uns Gerd Rödiger in seinem neuen eBook. Der Autor hat eine vielversprechende Bibliografie. So veröffentlichte er z. B. bereits mehrere seiner Storys im renommierten c’t Magazin und auch im Verlag vom kultigen Robsie Richter aus Hanau.
Nach einem interstellaren Krieg sind die unterlegenen Menschen Leibeigene und Zwangsarbeiter der „Besitzer“. Ihr Leben ist nichts wert; wenn sie nicht mehr arbeiten können, landen sie in sogenannten Biofabriken.
Man mag von Nanobots halten, was man will: Für eine Katastrophe globalen Ausmaßes sind sie immer gut. Allerdings ist es nicht die Schilderung dieser Katastrophe, die die Qualität dieses Romans ausmacht. Es ist die Erzählweise. Die Story ist dermaßen schnoddrig und mit lapidarem Humor erzählt, dass kein Auge trocken bleibt. Der Erzähler, ein Professor Femto, ist nicht nur ein alter Sack (wie schon der Klappentext verrät), er hat auch seine Finger tief im ganzen Schlamassel drin. Er konsumiert Upper, Downer und die teuersten Prostituierten, fliegt auch mal zu einem Europapokalspiel nach St. Petersburg (gegen Hertha BSC Berlin) und unterhält den Leser jederzeit mit seiner stets, äh, professionellen Einstellung. Alpha O’Droma ist übrigens kein Unbekannter in der Szene: 2004 und 2005 wurde sein Zweiteiler „Eins“ für den Deutschen Science Fiction Preis nominiert.
