Das irdische Verteidigungskommando warnt eindringlich vor schleimigen Space Blobs, aber zum Glück gibt es ja Weltraumcommander Scott Bradley…
Andreas Winterer kennt keine Gnade, attackiert Weltraum-Kakerlaken mit Nasensekreten und Lachmuskeln mit hammerharten Breitseiten. Humorvolle Science Fiction mag nicht jedermanns Sache sein, aber Andreas Winterer fügt diesem wenig beackerten Subgenre trotzdem mit viel Vergnügen neue Werke hinzu. Wer Lachen in der SF für ein Versehen des Universums hält, lässt besser die Finger weg. Der Rest kann sich freuen, dass die deutsche SF mal wieder was witziges zu bieten hat und wirft einen genaueren Blick auf den überall erhältlichen Band: Weltraumcommander Scott Bradley: tödliche Missionen.
Auch aus der Schweiz kommt deutschsprachige SF. Im Salis-Verlag ist soeben der Roman „Amabilia – Das vergiftete Erbe“ erschienen.
Dieter von Reeken bringt eine weitere Neuauflage eines erstmals in den 1930ern erschienenen Romans: „Blaue Kugel“ von Paul Alfred Müller.
Schon seit einigen Tagen ist der zweite Band der Justifiers-Serie im Heyne-Verlag erschienen.
In der Reihe Andro SF (Nr. 13) ist nun ein Sekundärwerk von Simon Spiegel erschienen: Theoretisch phantastisch. Eine Einführung in Tzvetan Todorovs Theorie der phantastischen Literatur.
