{"id":1589,"date":"2012-08-16T11:01:06","date_gmt":"2012-08-16T09:01:06","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsche-science-fiction.de\/?p=1589"},"modified":"2012-08-16T12:07:40","modified_gmt":"2012-08-16T10:07:40","slug":"sf-auf-der-gamescom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/?p=1589","title":{"rendered":"SF auf der gamescom"},"content":{"rendered":"<p>J\u00e4hrlich treffen sich Hersteller, Spieler, Geeks, Hostessen, Cosplayer und noch mehr Geeks auf der Messe gamescom in K\u00f6ln. Auch <em>dsf<\/em> hat vorbeigeschaut.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom2-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"gamescom: Titten, Wummen, Aliens\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1591\" srcset=\"https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom2-300x225.jpg 300w, https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom2.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es wirkt fast schon etwas verzweifelt, wenn Spiele wie Assassins Creed III die Fl\u00e4che einer halben Messehalle in Beschlag nehmen. Fullprice-Games kosten in der Entwicklung Millionen, und die m\u00fcssen irgendwie wieder reinkommen. Da zu allem \u00dcberfluss fast alle Games fast gleich aussehen und sehr \u00e4hnliche Themen haben, muss man eben protzen, um aufzufallen.<br \/>\nUnd was soll ich sagen? Es funktioniert. Junge Leute stehen sich in Zickzack-Warteschlangen stundenlang die Beine in den Bauch, um 20 Minuten Doom 3 oder das neue WoW-Addon zocken zu d\u00fcrfen. Bei anderen Games ist der Andrang \u00fcberschauberer: Das neue XCOM spiele ich ohne Wartezeit, aber auch ohne gro\u00dfes Interesse: Das Spiel zeigt mir immer genau, wohin ich zielen muss. Ich f\u00fchle mich als Sklave des Tutorials.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom1-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"defiance\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1590\" srcset=\"https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom1-300x225.jpg 300w, https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Thematisch ist nichts neues zu erwarten. Aliens erobern wahlweise die Erde oder \u00fcbernehmen gleich die menschlichen K\u00f6rper mit ihren PSI-Kr\u00e4ften. Dann gibt es da nat\u00fcrlich die obligatorischen Zombies, aber eins ist immer gleich: Die rot markierten Wesen m\u00fcssen mit m\u00f6glichst klobigen Waffen niedergem\u00e4ht werden.<br \/>\nA propos rote Markierung: Bei einem ungenannt bleiben wollenden Seeschlacht-Spiel bleibt es v\u00f6llig ohne Folgen, wenn ich die <em>blau<\/em> markierten eigenen Schiffe bombardiere. Ich gehe spa\u00dfeshalber auf Kollisionskurs mit dem feindlichen Zerst\u00f6rer \u2013 und beide Schiffe gleiten ber\u00fchrungslos durcheinander hindurch. Puh. Gut, dass ich daf\u00fcr kein Geld ausgegeben habe. Dabei sieht&#8217;s irgendwie cool aus, mit den Feuerb\u00e4llen und dem glitzernden Meer und den uniformierten Hostessen nebendran&#8230; ups.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom3-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Teuflische DJ\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1592\" srcset=\"https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom3-300x225.jpg 300w, https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom3.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dann doch lieber retro: Dringend zu empfehlen ist ein Besuch in Halle 10, wo nahezu alle Homecomputer und Spielekonsolen der Anfangszeit ausgestellt sind und sogar bespielt werden k\u00f6nnen. Nicht weit entfernt wird ges\u00e4gt und gebastelt, was das Zeug h\u00e4lt: Die Case Modder sind in Aktion.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom4-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Wall-e-Casemod\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-1593\" srcset=\"https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom4-300x225.jpg 300w, https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/gamescom4.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mehr Schein als Sein: Alles ist laut (Djs, B\u00fchnenprogramme) und bunt (der gr\u00f6\u00dfte Bildschirm ist gesch\u00e4tzte 20 Meter breit) und sieht wirklich beeindruckend aus, aber neue Spielkonzepte sind Mangelware. Der x. Klon von Starcraft wechselt sich ab mit dem typischen Egoshooter oder Farmville-Klon. Kein Wunder: Neue Konzepte sind riskant. Probiert man etwas aus, das die Spieler nicht m\u00f6gen oder kapieren, sind die Entwicklungskosten futsch. Was man den Typen, die auf die durchgeknallte Idee gekommen sind, einen Oktoberfest-Manager zu entwickeln, irgendwie nicht w\u00fcnschen mag.<br \/>\nAlles, was als Browser- oder online-Spiel durchgeht, muss eh kostenlos sein. Daher sucht man nach neuen Einnahmequellen, bisher mit wenig Erfolg. Bis auf World of Warcraft sto\u00dfen Abogeb\u00fchren auf wenig Akzeptanz. So ist auch Star Wars \u2013 The Old Republic demn\u00e4chst kostenlos spielbar, woran die missmutig dreinschauenden imperialen Truppen auch nichts \u00e4ndern konnten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/uwe-starwars.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/uwe-starwars-300x230.jpg\" alt=\"\" title=\"Mit Sturmtruppen\" width=\"300\" height=\"230\" class=\"alignright size-medium wp-image-1588\" srcset=\"https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/uwe-starwars-300x230.jpg 300w, https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/uwe-starwars.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Weit und breit nichts zu sehen von echten Cybergames, blo\u00df LG versucht massiv mit riesigen 3D-Screens und passenden Spielen zu punkten, blo\u00df kriegen die meisten Leute davon ziemlich schnell Kopfweh. Aber vielleicht ist das ein gutes Mittel gegen Spielsucht&#8230; die ja nicht zuletzt im Messe-Partnerland Korea ein Problem zu sein scheint. Thematisiert wurde das aber nicht gro\u00df. Aber das ist dann wohl auch eher der Job der SF-Autoren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00e4hrlich treffen sich Hersteller, Spieler, Geeks, Hostessen, Cosplayer und noch mehr Geeks auf der Messe gamescom in K\u00f6ln. Auch dsf hat vorbeigeschaut. Es wirkt fast schon etwas verzweifelt, wenn Spiele wie Assassins Creed III die Fl\u00e4che einer halben Messehalle in Beschlag nehmen. Fullprice-Games kosten in der Entwicklung Millionen, und die m\u00fcssen irgendwie wieder reinkommen. 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