{"id":5353,"date":"2019-09-05T14:56:06","date_gmt":"2019-09-05T12:56:06","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsche-science-fiction.de\/?p=5353"},"modified":"2019-09-05T14:59:51","modified_gmt":"2019-09-05T12:59:51","slug":"story-u69-von-marco-rauch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/?p=5353","title":{"rendered":"Story: &#8222;U69&#8220; von Marco Rauch"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Marco Rauch, 1984 geboren, lebt und arbeitet in Wien. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Er hat bereits w\u00e4hrend der Schulzeit erste Kurzgeschichten und l\u00e4ngere Erz\u00e4hlungen geschrieben. 2013 Ver\u00f6ffentlichung des Romans &#8222;Hard Boiled&#8220; im Koios Verlag, ausgezeichnet mit dem Encouragement Award bei den ESFS-Awards 2014 der European Science Fiction Society. 2016 erschien die Kurzgeschichte &#8222;Willkommen in Wien&#8220; in Stadtform, Band 3 \/ 2016, zum Thema \u201eApokalypse\u201c.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"450\" src=\"https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Marco-Rauch-U69.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5356\" srcset=\"https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Marco-Rauch-U69.jpg 800w, https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Marco-Rauch-U69-300x169.jpg 300w, https:\/\/deutsche-science-fiction.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Marco-Rauch-U69-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenkmann marschierte \u00fcber das leere Rollfeld. Hillstr\u00f6m, so hie\u00df sein Raumschiff, stand einsam und alleine auf weiter Fl\u00e4che. Und irgendwie kam es ihm so vor als w\u00fcrde er seinen Kopf h\u00e4ngen lassen. Also, in dem Fall wohl eher das Cockpit. Die alten, verrosteten Raumschiffe und Flugzeuge waren einfach nicht die richtige Gesellschaft f\u00fcr Hillstr\u00f6m, war er doch selbst nur ein paar Jahrhunderte alt und somit eben erst ein Teenager.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Eingangst\u00fcr \u00f6ffnete sich. Hillstr\u00f6m stie\u00df einen traurigen, resignierten Seufzer aus. Obwohl es Furcht einfl\u00f6\u00dfend aussah, mit seinem kn\u00f6chernen Exoskelett fast wie ein riesiger animalischer Totenkopf und dem d\u00fcsteren Cockpit-Auge als Steuerzentrale, das in der Finsternis des Weltalls meist rot gl\u00fchte und wie ein Unheilbringender Teufel aus dem Nichts auftauchte, war sein Schiff im Kern, also im Inneren seines Wesens so wie viele Teenager: melancholisch, mit Hang zum Weltschmerz, sich unverstanden f\u00fchlend und nur auf eines fokussiert. Sex. Rund um die Uhr. Auf jede nur erdenklich Weise.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eH\u00e4tten wir nicht nach Stimulacrum Drei fliegen k\u00f6nnen?\u201c Hillstr\u00f6m hatte eine wohltuende, angenehme, \u00fcberaus menschliche Stimme.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie h\u00e4tten sich \u00fcber unseren Besuch nicht gefreut. Das letzte Mal hast du alle C-Beams vor dem Tannh\u00e4user Tor gefressen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber die waren gemein zu mir.\u201c Zu Hillstr\u00f6ms Verteidigung musste man einwerfen, dass er bei dem Parkplatz vor dem Tannh\u00e4user Tor noch im Kindergartenalter gewesen war und seine eigene Kraft noch nicht richtig hatte einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFliegen wir in die Stadt. Im Prater gibt es vielleicht was f\u00fcr dich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Hillstr\u00f6m versuchte es zwar zu verbergen, aber Wenkmann waren die zahlreichen Pornos nat\u00fcrlich aufgefallen, nach denen sein Schiff geradezu s\u00fcchtig war. Kaum lag Wenkmann im Tiefschlaf, ja, manchmal sogar dann, wenn er nur kurz den Kopf von einem Bildschirm wandte und vielleicht sogar jetzt auf einem der abgedrehten Monitore, lief st\u00e4ndig ein Porno. Raumschiffe, interplanetarische Z\u00fcge, sogar Autos, die es miteinander trieben. Da wurde an Sto\u00dfstangen geleckt, an Auspuffen gelutscht, Schaltkreise massiert, Maschinenfl\u00fcssigkeit auf Cockpit-Scheiben gespritzt. Das wildeste Zeug. Alles was man sich nur vorstellen oder in manchen F\u00e4llen gar nicht vorstellen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu sagen der Prater war ein Reinfall, w\u00e4re eine Untertreibung gewesen. Hillstr\u00f6m war nach seiner Orgie mit Geisterbahnen, dem Riesenrad und sogar den menschlichen M\u00e4nnern und Frauen, die gerade das Pech hatten dort zu sein, alles andere als befriedigt. Es war aber weniger Trotz oder Entt\u00e4uschung, die ihn deshalb den Prater, also die Maschinen und Menschen, zerst\u00f6ren lie\u00df, es war vielmehr seine Natur und die Art seiner Fortpflanzung, die dazu f\u00fchrte. Wenkmann wusste das. Der arme Vergn\u00fcgungspark leider nicht. Die Assimilation mit anderen Wesen und Maschinen war nun mal integraler Bestandteil von Hillstr\u00f6ms Art Sex zu haben. Doch der Prater war zu schwach um seiner Lust standzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNa ja. Das war wohl nichts.\u201c Wenkmann kratzte sich am Kopf und betrachtete das Tr\u00fcmmerfeld vor sich.  <\/p>\n\n\n\n<p>Hillstr\u00f6m landete neben ihm. \u201eIch hoffe du hast noch andere Vorschl\u00e4ge.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNat\u00fcrlich. Massenhaft.\u201c Das Kratzen wurde st\u00e4rker und schneller. \u201eKeine Sorge. Das war nur der Anfang.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Hillstr\u00f6m Augenbrauen h\u00e4tte, die er skeptisch in die H\u00f6he ziehen k\u00f6nnte, w\u00fcrde er das jetzt tun, denn seinen Sensoren entging nicht die Nervosit\u00e4t, die das Kratzen und auch die leicht zittrige Stimme Wenkmanns verrieten.  <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun?\u201c Hillstr\u00f6m \u00f6ffnete den Einstieg. \u201eWohin?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Langsam schritt Wenkmann die viel zu kurze und kleine Rampe hinein und musste sich schleunigst etwas \u00fcberlegen. Nur ungern wollte er mit einem w\u00fctenden, unbefriedigten Schiff im Tiefschlaf durchs Weltall fliegen. Wenkmann wollte sich gar nicht ausmalen, was da alles passieren k\u00f6nnte.  <\/p>\n\n\n\n<p>Doch zum Gl\u00fcck waren die Tr\u00fcmmer des Praters die Rettung. \u201eZum Schrottplatz.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSchrottplatz?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAls wir her geflogen sind, hab ich einen gesehen. Stra\u00dfenbahnen und Busse, so viele du willst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBesser als ein Stein im Getriebe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wenkmann schauderte. Leider kannte er auch diese Art Pornos. Maschinen, die sich gegenseitig Steine, manche Sternenkreuzer sogar ganze Gebirge, in Antriebswellen und Getriebe schoben und befriedigt seufzten. Sich gegenseitig mit Scheibenwischer auspeitschten und mit Sprengs\u00e4tzen kitzelten und verletzten, nur um durch den Schmerz Lust zu empfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die alten selbstfahrenden Stra\u00dfenbahnen und Autobusse waren l\u00e4ngst nicht mehr auf dem neuesten Stand der Dinge und deshalb eingerostet wenn es um flirten, One-Night-Stands und schmutzigen Sex ging. Dank seines kr\u00e4ftigen, imponierenden \u00c4u\u00dferen war kein einziger m\u00e4nnlicher Konkurrent vorhanden, der es mit ihm aufnehmen konnte. Hillstr\u00f6m standen alle Bahnen und Busse, die wollten \u2013 und es wollten alle \u2013 zur freien Auswahl. Wobei er gar keine Wahl traf. Hillstr\u00f6m nahm sie alle.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck war er geduldig genug die Menschen, die in den Bahnen und Bussen hausten, aussteigen zu lassen. Mit dem Leben davonzukommen war ein guter Trost, Angesichts der Tatsache, dass sie soeben ihr Zuhause im Verlauf einer sexuellen Maschinen-Orgie verloren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTut mir Leid.\u201c Wenkmann wischte sich einen \u00d6lspritzer aus dem Gesicht. Er hoffte es war nur \u00d6l und nicht eine der anderen Maschinenfl\u00fcssigkeiten deren Herkunft kein Mensch kennen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas man nich\u2019 alles tut um seine Maschinen gl\u00fccklich zu machen, nich\u2019?\u201c, sagte ein junger Mann neben Wenkmann.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWem sagen Sie das. Wirklich, es tut mir Leid.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSchon gut. Wissen Sie schon, wo\u2019s hingeht, wenn ihm das nich\u2019 reicht?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine Ahnung.\u201c Wenkmann wich einem vorbeifliegenden Motorblock aus. Jetzt wurde es richtig schmutzig. \u201eHaben Sie eine Idee? Bitte, ich w\u00e4r f\u00fcr jeden Vorschlag dankbar.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVersuchen Sie\u2019s mal damit. Is\u2019 zwar nur ne\u2019 Legende, aber wer wei\u00df.\u201c Der junge Mann reichte Wenkmann ein Prospekt von einer sogenannten U-Bahn. Kurz bevor der Gro\u00dfteil der Menschheit die Erde verlassen hatte, war in Wien das Projekt zur neuen Linie U69 in Gang gesetzt worden. Zwei Z\u00fcge sollten die ganze Linie abfahren. Neue, moderne Antriebssysteme, intelligente Steuerung und ein erotisches, rotes, sp\u00e4rlich bekleidetes \u00c4u\u00dferes. Der m\u00e4nnliche Zug wurde im Chaos der Zerst\u00f6rungen auf der Erde vernichtet. Nur die weibliche U69 blieb \u00fcbrig, die jetzt noch immer einsam und alleine im Untergrund ihr Dasein fristen soll und ihre Runden durch die Tiefen der Stadt zog.<\/p>\n\n\n\n<p>Kaum sah Hillstr\u00f6m das Bild der U69 war es um ihn geschehen. Vergessen war das durch Wien wandernde Haus des Meeres oder der zum Leben erwachte Folterkeller. Jetzt z\u00e4hlte nur mehr die U69, all seine sexuellen Fantasien projizierten sich auf diese eine U-Bahn.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Einstieg in den Untergrund zu finden war nicht schwer. Hillstr\u00f6m hatte genug Feuerkraft um einen ganzen Planeten in Schutt und Asche zu legen, dabei sollte man meinen, dass er nach all den Orgien etwas ausgelaugt w\u00e4re. Eine wohl platzierte Sprengung sp\u00e4ter und schon gab es einen Raumschiffgro\u00dfen Eingang in den Untergrund. Dass die beiden umstehenden Geb\u00e4ude dabei auch in Mitleidenschaft gezogen wurden, tat Hillstr\u00f6m mit einem beil\u00e4ufigen Schulterzucken \u2013 sofern er Schultern zum Zucken gehabt h\u00e4tte \u2013 ab.  <\/p>\n\n\n\n<p>Wenkmann und Hillstr\u00f6m flogen durch die finsteren Tunnel. Teile lagen unter Wasser. Andere Teile waren von schick und prunkvoll gekleideten Reichen bewohnt, die aus Wien versto\u00dfen wurden, weil sie einfach zu anders, sprich zu normal f\u00fcr die mutierte Oberwelt waren und deren Vorfahren es damals nicht mehr rechtzeitig vom Planeten geschafft hatten.  <\/p>\n\n\n\n<p>Pl\u00f6tzlich war sie da. Die U69 jagte aus einem Tunnel an ihnen vorbei. Sie funktionierte offensichtlich einwandfrei und legte ein m\u00f6rderisches Tempo vor. Hillstr\u00f6m schwenkte so schnell um, dass Wenkmann im Cockpit durch die Luft flog, und raste der U69 hinterher.  <\/p>\n\n\n\n<p>In den dunklen, labyrinthischen Tunneln verlor Hillstr\u00f6m seine Angebetete aus dem Auge. Ihre feine Spur lag noch in der Luft, aber sie hatte ihren Verfolger abgesch\u00fcttelt.  <\/p>\n\n\n\n<p>Wenkmann nahm das alte Prospekt zur Hand. Darauf war ein Plan der Linie eingezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFlieg da lang.\u201c Er deutete in den Tunnel zu ihrer Linken und beschrieb Hillstr\u00f6m den Weg, bis sie die U69 wieder vor sich hatten, doch diesmal standen sie und die U-Bahn sich gegen\u00fcber und starrten sich an.<\/p>\n\n\n\n<p>Hillstr\u00f6m \u00f6ffnete die Eingangst\u00fcr. \u201eDu willst aussteigen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wenkmann sah sich um. \u201eWas. Hier? Hier sind \u00fcberall Ratten und Reiche.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas hier gleich passiert, das w\u00fcrdest du nicht \u00fcberleben, wenn du in mir bleibst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGutes Argument.\u201c Wenkmann stieg aus.  <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGleich neben dir ist ein Aufgang. Warte oben auf uns.\u201c  <\/p>\n\n\n\n<p>Das letzte was Wenkmann sah, ehe er sich wieder an die Oberfl\u00e4che rettete, war ein wildes Durcheinander an Einzelteilen. Hillstr\u00f6m \u00f6ffnete seine Form, damit die U69 direkt, quasi mit dem Kopf voran, in ihn eindringen konnte. Kaum war sie in ihm, schloss Hillstr\u00f6m sich und das Spektakel nahm seinen, f\u00fcr alle die im n\u00e4heren Umkreis stehen w\u00fcrden, t\u00f6dlichen Verlauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Oben sp\u00fcrte er nur die Erdbeben unter sich, die Hitze von aneinander reibenden Metall- und Maschinenteilen, die durch den alten Beton nach oben drang, h\u00f6rte im wahrsten Sinne die Funken spr\u00fchen und die lauten, kreischenden Ger\u00e4usche der Gleise, die wohl auch irgendwie in das Liebesspiel mit eingebunden wurden. Und dann Stille.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenkmann aktivierte die implantierte Funkverbindung zu Hillstr\u00f6m.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu bist nicht von hier?\u201c H\u00f6rte er eine leise, liebliche und ohne Zweifel weibliche Stimme.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein. Ich komme von den Sternen.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDa w\u00fcrde ich gerne mal hin. Hier unten ist es so einsam und trostlos.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKein Problem.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wenkmann stellte sich die beiden da unten vor, wie sie Arm in Arm nebeneinander auf den lauschigen, kalten und harten Gleisen lagen, eng aneinandergeschmiegt gen\u00fcsslich eine Zigarette teilten und \u00fcber eine gemeinsame Zukunft redeten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWann denn?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn du willst gleich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was? Wenkmann wurde hellh\u00f6rig.  <\/p>\n\n\n\n<p>Zu sp\u00e4t. Da brach der Beton vor ihm auf. Hillstr\u00f6m, nun in schickem Rot und mit nicht mehr ganz so bedrohlichem Exoskelett, sondern einem, das durchaus weibliche Rundungen besa\u00df, kam aus der \u00d6ffnung im Boden. Das Raumschiff war gr\u00f6\u00dfer geworden. Es war nicht mehr so m\u00e4nnlich und phallisch wie Wenkmann das gewohnt war und durchaus gemocht hatte, das verlieh seinem Auftreten stets eine gewisse Potenz, die sein fleischlicher K\u00f6rper nie auszudr\u00fccken vermochte. Stattdessen war Hillstr\u00f6m nun mit der U69 vermischt, nicht nur was Farbe und Form betraf, sondern auch im Inneren. Beide Maschinen, also ihr jeweiliges Bewusstsein, war nun eins.  <\/p>\n\n\n\n<p>Wenkmann freute sich f\u00fcr Hillstr\u00f6m. Jetzt war er befriedigt und auf den langen Reisen durchs Weltall, wenn Wenkmann seine Zeit im Tiefschlaf verbrachte, nicht mehr einsam. Ja, dar\u00fcber freute er sich.  <\/p>\n\n\n\n<p>Weniger freute er sich dar\u00fcber, dass Hillstr\u00f6m und die U69 ihn einfach in Wien zur\u00fccklie\u00dfen, w\u00e4hrend die beiden Turteltauben ins Weltall flogen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\"><strong>ENDE<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Anmerkungen, Lob, Kritik? Wir haben dazu einen <\/em><a href=\"http:\/\/www.scifinet.org\/scifinetboard\/index.php\/topic\/20188-kurzgeschichten-auf-deutsche-science-fictionde\/page-2#entry389993\"><em>Sammelthread<\/em><\/a><em> in unserem Unterform im SF-Netzwerk!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marco Rauch, 1984 geboren, lebt und arbeitet in Wien. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft. 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