Category: Aktuelles

Neu: “Transmission” von Jo Koren

Ab sofort zu haben ist der neue Roman von Jo Koren, die Fortsetzung von “Vektor”.

 

Hochsommer im Jahre 2070: Dr. Alpha Novak und ihr Assistent Kit schwitzen in den Städtischen Kliniken in Essen. Ein Routinefall nach dem anderen auf der Station für invasive Kybernetik – bis Alpha zu einem Konsil in die Psychiatrie gerufen wird. Ein neu eingelieferter Patient namens Avakian ist mit einem Hirnimplantat ausgestattet, das offenbar nachträglich verändert wurde. Beim ersten Gespräch stellt sie fest, dass Avakian ihre Vergangenheit kennt – unter anderem Details zu einem streng vertraulichen Einsatz auf einer Raumstation. Bevor sie den Dingen auf den Grund gehen kann, verschwindet der Patient aus der Klinik. Kurze Zeit später taucht ein Paket mit entsetzlichem Inhalt vor der Tür des Apartments auf, das sie sich mit Kit und Mitbewohner Dima teilt. Es scheint, dass alle Personen, die am Fall Avakian beteiligt sind, in höchster Gefahr schweben. Können Alpha, Kit und ihre Mitstreiter das Geheimnis um das gehackte Hirnimplantat rechtzeitig lösen, um ihre eigenen Leben zu retten?

Den Roman gibt es überall, wo es Bücher gibt. Weitere Infos beim Verlag!

Deutscher Science Fiction Preis: Die Gewinner

Soeben wurden die Gewinner des Deutschen Science-Fiction-Preises 2020 bekanntgegeben.

In der Kategorie “beste Kurzgeschichte” gewann Tom Turtschi mit “Don’t be evil”, erschienen in NOVA 28. Als bester Roman ausgezeichnet wurde “Der Würfel” von Bijan Moini.

Die weiteren Platzierungen und alle weiteren Infos finden sich auf der DSFP-Homepage.

Wir gratulieren herzlich!

Kurd-Laßwitz-Preis: Die Nominierungen

Nach dem DSFP gibt sich auch der KLP die Ehre: Soeben wurden die Nominierungen für die neueste Ausgabe des Preises bekanntgegeben. Es sind viel zu viele, um alle Kategorien hier aufzuführen, daher verweisen wir schlicht auf die Quelle, sprich, die Webseite:

http://www.kurd-lasswitz-preis.de/2020/KLP_2020_Nominierungen.htm

Deutscher Science Fiction Preis 2020: Die Nominierungen

Gestern wurden die Nominierungen zum diesjährigen DSFP bekanntgegeben.

Nominiert sind:

In der Kategorie »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte«:

  • »Partition« von Gabriele Behrend, erschienen in »Gegen Unendlich 15«
  • »Ich bin dein Mensch« von Emma Braslavsky, erschienen in »2029 – Geschichten von morgen«
  • »Vom Krug auf dem Hügel in Tennessee« von Christopher Ecker, erschienen in »Exodus 39«
  • »Requiem« von Karl Wolfgang Flender, erschienen in »2029 – Geschichten von morgen«
  • »Der letzte Bibliothekar« bzw. »Byzantium« von Dimitrios Kasprzyk, erschienen in »Andromeda Nachrichten 267«
  • »Koloss aus dem Orbit« von Jacqueline Montemurri, erschienen in » Exodus 39«
  • »Coleo« von Nadine Muriel, erschienen in »Alien Eroticon: Erotische SF«
  • »Don’t Be Evil« von Tom Turtschi, erschienen in »Nova 28«

Und in der Kategorie »Bester deutschsprachiger Roman«:

  • »GRM« von Sibylle Berg
  • »Metropole 7 – Der letzte Admiral Band 1« von Dirk van den Boom
  • »Resonanz – Die Reise der Scythe Band 3« von Dirk van den Boom
  • »Das Netz der Sterne« von Andreas Brandhorst
  • »K.I. – Wer das Schicksal programmiert« von Christian J. Meier
  • »Der Würfel« von Bijan Moini, Atrium Verlag
  • »Die Starfarer-Verschwörung – Die Sax-Chroniken Band 1« von Richard Schwartz
  • »Shape me« von Melanie Vogltanz

Alle Details dazu gibt es auf der Webseite des DSFP.

Neu: “Influence – Fehler im System” von Christian Linker

Bei dtv bold ist ein Nahzukunfts-Thriller des preisgekrönten Autors Christian Linker erschienen: “Influence – Fehler im System”.

Ausgangssituation des Thrillers ist, dass Infrastruktur und Kommunikation der digitalen Welt zusammenbrechen.

Das Buch ist ab sofort überall zu haben, wo es Bücher gibt (auch als E-Book).

Weitere Infos beim Verlag.

Eine Rezension hier auf dsf ist in Vorbereitung.

Rezension: “K.I. – Wer das Schicksal programmiert” von Christian J. Meier

Ein ziemlich erfolgreicher Roman des recht neuen Imprints POLARISE kreuzte neulich unseren Weg. Das ist nicht zuletzt deswegen eine genaue Betrachtung wert, weil laut unbestätigter Gerüchte die bisher noch nicht allzu erfolgreiche Reihe “Heise Welten” demnächst vom Hinstorff-Verlag zu POLARISE wechselt. Schauen wir also mal, woran sich die folgenden Heise-Welten-Romane werden messen lassen müssen.

In “K.I. – Wer das Schicksal programmiert”, das in der nahen Zukunft spielt, geht es im Grunde um eine digitale Assistentin namens Rhea, deren überwältigende Fähigkeiten dem Tech-Konzern Gaia dazu verholfen haben, alle Googles und Facebooks dieser Welt auszubooten. Klar, dass das wirklich grandiose technische Fähigkeiten erfordert – so grandios, dass sie heute wohl jeder KI-Experte mit dem Attribut “fiktiv” versehen würde. Aber “fiktiv” bzw. “fiction” ist ja Teil des Namens unseres Lieblingsgenres, also sollte uns das nicht weiter stören.

Zur Handlung: Im Zentrum der Geschichte steht eine deutsche Ärztin, die überraschenden Todesfällen auf ihrer Krebsstation auf der Spur ist. Dazu muss man wissen, dass Diagnose und Medikation vollständig in den Händen von Gaia liegen, die über die notwendigen medizinischen Daten verfügt, um – so die Hoffnung – mittels ihrer Algorithmen stets jedem Patienten den lebensrettenden Medikamentecocktail zu verabreichen. Dass dabei Leute sterben, die eigentlich gute Überlebenschancen gehabt hätten, weist die Ärztin mittels einer KI namens Laplace nach, deren Schöpfer – ein fähiger Programmierer – ungefähr zur gleichen Zeit unter Mordverdacht gerät.

Das sind die Startkoordinaten für einen Thriller, in dem die Protagonisten ins Visier von Gaia geraten und keinen anderen Weg sehen, als ihrerseits zum Angriff überzugehen. Es entwickelt sich eine rasante Geschichte mit allen typischen Zutaten eines IT-Thrillers. Nebenbei können wir noch die Entwicklungen in China verfolgen, wo das Sozialpunktesystem des “Wegs” das gesamte Leben bestimmt.

Erfreulicherweise ist die Erzählgeschwindigkeit von Anfang an hoch, Langeweile kommt zu keinem Zeitpunkt auf. Sprache und Stil sind in Ordnung. Ein paar Plotholes gibt es, aber die ist heutzutage jeder Konsument von Kinofilmen oder Serien gewohnt. Etwas schwerer dürfte zumindest für anspruchsvolle Leser ins Gewicht fallen, dass keine Figuren mehr Eigenschaften besitzt als für die Handlung unbedingt notwendig.

Auch wenn das Nahzukunfts-Setting es nahelegt: Allzu realistisch sind einige den auftretenden KIs angedichtete Fähigkeiten nicht. Bis man sich beispielsweise mit einer Stimme aus der Cloud so unterhalten kann wie mit einem Menschen, werden noch viel, viel mehr Jahre vergehen. Ganz zu schweigen von kreativen künstlichen Intelligenzen, die eigenständige Ideen entwickeln. Einige Aspekte von Deep Learning und der zugehörigen Datensammelwut von Konzernen aber sollten uns als Leser zu Denken geben: Letztlich überlassen wir die Macht ja immer vertrauensvoll Menschen, die hinter einer Technik stehen, nicht der Technik selbst; und die Menschen sind die, die Technik zum Guten oder Schlechten einsetzen können, was auch immer sie oder wir darunter verstehen.

Mit seinem Debütroman legt Christian J. Meier einen temporeichen KI-Thriller vor, der sich vor angloamerikanischen Vorbildern nicht zu verstecken braucht.

Unterhaltung:

Anspruch:

Originalität:

Neu: NOVA 28

Soeben erschienen ist die 28. Ausgabe des deutschen SF-Magazins NOVA.

Die 224 Seiten starke Ausgabe kostet 16,90 (auch als E-Book erhältlich) und ist überall zu haben, wo es Bücher gibt.

Außerdem gibt es im Moment einen Abverkauf älterer Ausgaben zu vergünstigten Preisen.

Alle weiteren Infos finden sich auf nova-sf.de.

Neu: “Das Netz der Sterne” von Andreas Brandhorst

Soeben ist der neue Weltraum-Roman von Andreas Brandhorst erschienen: “Das Netz der Sterne”.

In die unbekannten Weiten des Universums vorzustoßen – das ist der Job der Kartografen bei Interkosmika, dem Konzern, der die interstellaren Reisen zwischen den Sternen kontrolliert. Tess ist eine solche Kartografin, doch nicht freiwillig, denn sie muss bei Interkosmika die Schulden ihrer Familie abarbeiten. Und sie weiß, dass ihre Mission alles andere als einfach wird. Denn ihr Auftrag führt sie in eine Region, aus der noch keiner lebend zurückgekehrt ist … Mit »Das Netz der Sterne« stößt Andreas Brandhorst das Tor zu einer neuen Welt auf – ideal für Brandhorst-Fans und Neueinsteiger!

Verlagstext

Neuausgabe: Die Bücher zur “X”-Reihe

Nicht nur Computerspiel-Fans dürfte die “X”-Reihe (X, X², X³…) der deutschen Spieleschmiede Egosoft ein Begriff sein. Auch wenn die neueren Teile, geht man nach den einschlägigen Bewertungen, nicht mehr zur Top-Gruppe im 4x-Spielegenre der SF – Erforschung, Aufbau, Abenteuer … – zählen, gibt es doch eine bemerkenswert große Fangemeinde.

Der Hybrid-Verlag bringt nunmehr in Zusammenarbeit mit Egosoft die Bücher zu den Spielen neu heraus. Insgesamt handelt es sich um fünf Stück.

Weitere Infos beim Verlag.

Neu: “Planet Centronos” von Matt Pastore

Im Hybrid-Verlag ist ein SF-Roman von Matt Pastore erschienen: “Planet Centronos”.

Bei der Erkundung eines weit von der Erde entfernten namenlosen Wüstenplaneten stößt die Mannschaft des Raumschiffs Excelsior auf ein im Sand vergrabenes gigantisches Bauwerk.
Bei der Untersuchung verschwinden zwei Wissenschaftler. Als Reinhardt Vorch die Rettungsmission beginnt, ahnt er noch nicht, welche Gefahren von der fremden Struktur und vom gesamten Planeten ausgehen.

Sechzig Jahre nach der risikoreichen Excelsior-Expedition bricht ein Treck mit einem Dutzend verwegener Männer in die Wüste auf. Keiner von ihnen weiß, ob er zurückkehren wird.

Das Buch ist als Taschenbuch und E-Book erschienen.

Weitere Infos beim Verlag.