Category: Aktuelles

Neu: “Userland” von Uwe Hermann

Frisch gedruckt erhältlich als Paperback (oder E-Book) ist Uwe Hermanns neuer Roman “Userland”. Der bereits mit dem Deutschen SF-Preis und Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnete Autor legt mit seinem zweiten Roman nach “Versuchsreihe 13” einen weiteren Nahzukunfts-Thriller vor.

Die SPHÄRE – das bessere Berlin.
Im Berlin des Jahres 2069 sind bereits Hunderttausende von Menschen in die SPHÄRE gewechselt, einer perfekten, virtuellen Kopie der Stadt. Die Transferierten, genannt Essenzen, hoffen auf einen Neuanfang und waren bereit, ihr reales Leben dafür aufzugeben.
Noah Lloyd arbeitet bei GOLIATH, der Firma, die die SPHÄRE geschaffen hat, als ein Anschlag auf sie verübt wird. Dann wird ihm ein mysteriöser Datenstick zugespielt.
Plötzlich steht er im Mittelpunkt der Ermittlungen. Gejagt von der Polizei muss Noah Lloyd in einem von Drogen, Prostitution und Kriminalität gezeichneten Berlin seine Unschuld beweisen. Dabei helfen kann ihm nur seine Frau, doch die hat er gegen ihren Willen in die SPHÄRE geschickt.

Klappentext

Das Buch gibt es überall, wo es Bücher gibt, oder direkt beim Verlag.

Mehr Infos beim Atlantis-Verlag

DSFP 2019: Die Nominierungen

Soeben hat das Komitee zur Vergabe des Deutschen Science Fiction-Preises die diesjährigen Nominierungen veröffentlicht. Der Preis wird verliehen auf der PentaCon in Dresden (1.-3. November).

Kategorie »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte«

»Trolltrupp« von Galax Acheronian, erschienen in »Sprung ins Chronozän«, herausgegeben von Peggy Weber-Gehrke, Verlag für Moderne Phantastik Gehrke, ISBN 978-3-9818752-1-8

»Intervention« von C. M. Dyrnberg, erschienen in »Nova 25«, herausgegeben von Olaf G. Hilscher und Michael K. Iwoleit, Amrûn-Verlag, ISBN 978-3-95869-326-5

»Rauschen« von Rico Gehrke, erschienen in »Sprung ins Chronozän«, herausgegeben von Peggy Weber-Gehrke, Verlag für Moderne Phantastik Gehrke, ISBN 978-3-9818752-1-8

»Confinement« von Thorsten Küper, erschienen in »Nova 26«, herausgegeben von Michael Haitel und Michael K. Iwoleit, Verlag p.machinery, ISBN 978-3-95765-136-5

»Kill!« von Andreas G. Meyer, erschienen in »Spliff 85555: Ebersberg«, herausgegeben von Gerhard Schneider, Verlag p.machinery, ISBN 978-3-95765-119-8

»Im Regen« von Nadja Neufeldt, erschienen in »Erstkontakt mit Violine« von Nadja Neufeldt, Twentysix, ISBN 978-3-7407-5163-0

»Kurz vor Pi« von Uwe Post, erschienen in »Spektrum der Wissenschaft 10/2018«, Spektrum der Wissenschaft Verlag, ISSN 0170-2971

»Der unbekannte Planet« von Tobias Reckermann, erschienen in »Nova 25«, herausgegeben von Olaf G. Hilscher und Michael K. Iwoleit, Amrûn-Verlag, ISBN 978-3-95869-326-5

»Muse 5.0« von Nele Sickel, erschienen in »Phantastische Sportler«, herausgegeben von Markus Heitkamp und Wolfgang Schroeder, Verlag Torsten Low, ISBN: 978-3-940036-46-9

»Die Schwimmerin« von Jutta Siebert, erschienen in »Fiction x Science«, herausgegeben von Melody Aimée Reymond, Michael Kaufmann und Edy Portmann, pako Verlag, ISBN 978-3-907589-02-1

»Coming Home« von Tetiana Trofusha, erschienen in »Inspiration«, herausgegeben von Marianne Labisch, Verlag p.machinery, ISBN 978-3-95765-137-2

Kategorie »Bester deutschsprachiger Roman«

»Canopus – Der Kalte Krieg Band 1« von Dirk van den Boom, Atlantis-Verlag, 349 Seiten, ISBN 978-3-86402-561-7

»Varianz – Die Reise der Scythe Band 2« von Dirk van den Boom, Cross Cult (Amigo Grafik), 450 Seiten, ISBN 978-3-95981-529-1

»Die Tiefe der Zeit« von Andreas Brandhorst, Piper-Verlag, 544 Seiten, ISBN 978-3-492-70427-4

»Das Imago-Projekt« von Robert Corvus, Piper-Verlag, 496 Seiten, ISBN 978-3-492-70482-3

»NSA« von Andreas Eschbach, Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover), 800 Seiten, ISBN 978-3-7857-2625-9

»Koshkin und die Kommunisten aus dem Kosmos« von Ben Calvin Hary, Atlantis-Verlag, 260 Seiten, ISBN 978-3-86402-620-1

»Die Schwärmer« von Willi Hetze, salomo publishing, 376 Seiten, ISBN 978-3-941757-84-4

»Hologrammatica« von Tom Hillenbrand, Kiwi (Kiepenheuer & Witsch), 560 Seiten, ISBN 978-3-462-05149-0

»Die Hochhausspringerin« von Julia von Loucadou, Hanser-Verlag, 288 Seiten, ISBN 978-3-446-26039-9

»Der letzte Kolonist« von Sebastian Schaefer, Eridanus Verlag, 420 Seiten, ISBN 978-3-946348-19-1

»Hier ist es schön« von Annika Scheffel, Suhrkamp Verlag, 389 Seiten, ISBN 978-3-518-42794-1

»Der Platz an der Sonne« von Christian Torkler, Klett-Cotta, 592 Seiten, ISBN 978-3-608-96290-1

Laßwitz-Preis für Eschbachs “NSA”

Soeben wurden die Gewinner des diesjährigen Kurd-Laßwitz-Preises bekanntgegeben.

In der Rubrik “bester deutschsprachiger SF-Roman” gewann mit großem Abstand “NSA – Nationales Sicherheits-Amt” von Andreas Eschbach.

Als beste Erzählung wurde “Confinement” von Thorsten Küper ausgezeichnet. Es ist der erste SF-Preis für Küper, dessen Erzählung in NOVA 26 erschien. NOVA – beziehungsweise dessen Herausgeberteam – gewann außerdem den Sonderpreis für herausragende Leistungen in der deutschen SF.

In der internationalen Kategorie gewann knapp “Eiswelt” von Jasper Fforde.

Wir gratulieren!

Alle Details und Preisträger finden sich auf der Homepage des KLP.

Neu: EXODUS 39

Soeben ist die 39. Ausgabe des SF-Magazins EXODUS erschienen.

Unter anderem mit Geschichten von Victor Boden, C.M. Dyrnberg, Ulf Fildebrandt, Herbert W. Franke und Erik Simon.

Das Magazin ist für EUR 13,90 direkt auf der EXODUS-Webseite erhältlich, dort sind auch weitere Infos zum Inhalt zu finden.

Neu: “Der Moloch” von Michael K. Iwoleit

Kürzlich ist im Fabylon-Verlag der Roman zur gleichnamigen preisgekrönten Novelle von Michael K. Iwoleit erschienen: “Der Moloch”.

2032 findet ein Krisenreferendum der Megapolis Rhein-Ruhr statt. Thema ist die Sanierung der Rheinuferslums, in denen katastrophale Zustände herrschen. In einem ehemaligen Bergwerk in Bochum ist eine »Subville« entstanden, ursprünglich ein Komplex von unterirdischen Industrieanlagen. Die Arbeiter werden wie Sklaven gehalten, die nie das Licht der Sonne erblicken. Ihre Nachkommen sind durch Giftstoffe, verseuchtes Wasser und Strahlungen degeneriert. Verbrecherfürsten beherrschen die unterirdische Schattengesellschaft unbarmherzig mit eigenen Gesetzen.
Man will deshalb in einer Abstimmung die Subville zu einer »Toten Zone« erklären.
Sina Anders warnt davor, dass dies weitreichende Folgen für die gesamte Megapolis haben wird. Investigative Nachforschungen haben gezeigt, dass in der Subville grausame Experimente stattfinden, die sämtliches Leben verändern werden, wenn nicht rechtzeitig Einhalt geboten wird.
Sie findet kein Gehör – und gerät in den Sog einer ungeheuerlichen Verschwörung …

Weitere Infos beim Verlag

Kurd-Laßwitz-Preis 2019: Die Nominierungen

Soeben wurden die Nominierungen zum diesjährigen Kurd-Laßwitz-Preis bekanntgegeben.

Nicht weniger als elf Werke finden sich auf der Nominierungsliste für die Kategorie “Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe 2018”:

Dirk van den Boom, Canopus (Der kalte Krieg, Band 1)  Atlantis
Andreas Brandhorst, Ewiges Leben  Piper
Andreas Brandhorst, Die Tiefe der Zeit (Omni-Universum, Band 3)  Piper
Andreas Eschbach, NSA – Nationales Sicherheits-Amt  Lübbe
Willi Hetze, Die Schwärmer  Salomo Publishing
Tom Hillenbrand, Hologrammatica  Kiepenheuer & Witsch
Georg Klein, Miakro  Rowohlt
Kai Meyer, Hexenmacht (Die Krone der Sterne, Band 2)  Fischer Tor
T.S. Orgel, Terra  Heyne
Frank Schätzing, Die Tyrannei des Schmetterlings  Kiepenheuer & Witsch
Judith C. Vogt, Roma Nova  Bastei Lübbe

Als beste deutschsprachige Kurzgeschichten sind nominiert:

Galax Acheronian, Trolltrupp 
in: Peggy Weber-Gehrke (Hrsg.): Sprung ins Chronozän, Modern Phantastik
Andreas Fieberg, Eine Million Affen
in: Ellen Norten (Hrsg.): Das Alien tanzt Polka, p.machinery
Heidrun Jänchen, Baum Baum Baum
in: Michael K. Iwoleit und Olaf G. Hilscher (Hrsg.): Nova 25, Amrûn
Thorsten Küper, Confinement
in: Michael K. Iwoleit und Michael Haitel (Hrsg.): Nova 26, p.machinery
Stefan Lammers, Acht Grad
in: Michael J. Awe, Andreas Fieberg und Joachim Pack (Hrsg.): Gegen unendlich 14, p.machinery
Frank Neugebauer, Auferstehung des Fleisches
in: René Moreau, Olaf Kemmler und Fabian Tomaschek (Hrsg.): Exodus 38, Exodus
Lothar Nietsch, Die Wettermaschine
in: René Moreau, Olaf Kemmler und Fabian Tomaschek (Hrsg.): Exodus 37, Exodus
Niklas Peinecke, Möglicherweise ein Abschiedsbrief
in: Carsten Könneker (Hrsg.): Spektrum der Wissenschaft 12/2018, Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft
Matthias Ramtke, In der Grube
in: Michael J. Awe, Andreas Fieberg und Joachim Pack (Hrsg.): Gegen unendlich 14, p.machinery
Thomas Sieber, Enola in Ewigkeit
in: Michael K. Iwoleit und Olaf G. Hilscher (Hrsg.): Nova 25, Amrûn
Tetiana Trofusha, Coming Home
in: Marianne Labisch (Hrsg.): Inspiration – Die digitalen Welten des Andreas Schwietzke, p.machinery
Wolf Welling, Osmose
in: René Moreau, Olaf Kemmler und Fabian Tomaschek (Hrsg.): Exodus 38, Exodus

Die Nominierungen in den weiteren Kategorien sowie alle weiteren Infos zum Preis finden sich auf der Homepage kurd-laswitz-preis.de.

Neu: NOVA Magazin 27

Kürzlich erschienen ist die neue Ausgabe des SF-Magazins NOVA.

Nummer 27 ist eine Themenausgabe: “Neue Wege zur Utopie” und kommt auf 290 Seiten Umfang.

Mit Storys von * Dirk Alt * Marcus Hammerschmitt * Frank W. Haubold * Frank Hebben * Martin Mächler * Frank Neugebauer * Barbara Ostrop * Tobias Reckermann * Thomas Sieber
Mit einer Gaststory von * C. Stuart Hardwick (USA)
Mit Essays zum Thema von * Andreas Heyer * Horst Illmer
Außerdem * Interview mit Harald Lesch (2. Teil) * Nachrufe auf Harlan Ellison und Achim Mehnert
Illustrationen (teilweise farbig) von * Uli Bendick * Christian Günther * Susanne Jaja * Detlef Klewer * Paul Lehr * Nummer 85 * Victoria Sack * Michael Wittmann
Das Titelbild stammt von Stas Rosin.

Eine Rezension erscheint demnächst hier auf deutsche-science-fiction.de.

Infos und Bestellmöglichkeit

Neu: SF von c’t und heise online

In einer Kooperation mit dem Hinstorff-Verlag gibt es eine neuen SF-Programmbereich, in dem das c’t-Magazin Anthologien und Romane herausgibt.

Den Anfang machen drei Bücher:

“Ausblendung. Wege in die virtuelle Realität” (Kurzgeschichten von Tino Falke, Peter Schattschneider, Michael Rapp, Stephan Becher, Arno Endler, Bernhard Horwatitsch, Helge Lange, Ulf Fildebrandt, Jan Gardemann, Dirk Alt, Rubert Meier, Tom Turtschi, Matthias Falke)

“Massaker in Robcity” (Kurzgeschichten von Michael Rapp, Elke Schmidt, Arno Endler, Ulf Fildebrandt, Soenke Scharnhorst, Roman Schleifer, Bernhard Horwatitsch, Guido Seifert, Gard Spirlin, Nicole Rensmann, Stephan Becher, M.P. Anderfeldt)

Hans-Arthur Marsiske: “Die letzte Crew des Wandersterns” (Roman)

Alle drei Bücher erscheinen als Taschenbuch zum Preis von je 16 Euro.

Weitere Titel sind in Vorbereitung.

Wir berichten in Kürze ausführlicher über diese vielversprechende Programmlinie in Form von Rezensionen.

Neu: “Der Raum zwischen den Worten” von Uwe Hermann

Soeben erschienen ist der neue Sammelband des mehrfach ausgezeichneten Kurzgeschichten-Experten Uwe Hermann.

Neue Erzählungen vom Meister des Humors! 
Roboter, Küchengeräte, Aliens, Drachen und aufrecht gehende, zwei Meter große Mäuse sind nur einige der Helden dieser 13 ungewöhnlichen Erzählungen des mit dem Kurd Laßwitz Preis und dem Deutschen Science-Fiction-Preis ausgezeichneten Autors. Begleiten Sie ihn auf seiner Reise quer durch alle Genres. Sie werden lachen, weinen, sich gruseln und vor Spannung den Atem anhalten, aber eines mit Sicherheit nicht: sich langweilen! Mit einem Vorwort von Ronald M. Hahn. Illustriert von Chris Schlicht

Zu haben als E-Book bei Amazon.

Rezension: “Wie ich Jesus Star Wars zeigte” von Joachim Sohn

Normalerweise sind Zeitreisegeschichten ja nicht mein Ding, schon gar nicht die recht abgegriffene Sorte “Zeitreise zu Jesus”. Aber der Titel verspricht zumindest eine etwas … andere Herangehensweise.

Gleich zu Anfang nordet der Autor den Leser auf das Thema ein: Der Ich-Erzähler diskutiert mit seinem Freund über Unzulänglichkeiten der neueren Star Wars-Filme. Ein beliebtes Thema unter Fans – für andere Leser vielleicht etwas schwierig nachvollziehbar.

Dann beginnt die Zeitreise (übrigens zeitgemäß per App): Die Absicht des Protagonisten ist es, Jesus zum Jediismus zu bekehren, damit das Christentum zu ersetzen und letztlich zu beweisen, dass Religion inhaltlich weitgehend austauschbar ist.

Offensichtlich hat der Autor hier eine gehörige Portion Religionskritik und Humanismus eingearbeitet (deshalb auch der Verlag – Alibri verlegt sonst Werke von Skeptikern wie Deschner oder Schmidt-Salomon). Gerade in den späteren Diskussionen zwischen Protagonist und Jesus kommen hier zahlreiche Aspekte zur Sprache, die man in SF-Romanen eher selten findet.

Gleichzeitig ist der Roman ein flüssig zu lesendes Abenteuer, das in den historischen Szenen durch farbige Inszenierung und saubere Recherche zu gefallen weiß. Neben teils überraschenden Wendungen gibt es durchschaubare Entwicklungen (wie der Schluss oder eine Romanze), die nur wenige Leser vom Stuhl hauen werden.

Die Hauptfigur handelt alles in allem nicht immer besonders durchdacht, wirkt auf mich überheblich und unsympathisch. Dem Stil hätte etwas Augenzwinkern gut getan, denn viele Stellen sind dermaßen unglaubwürdig, dass man sie nicht ernst nehmen kann, aber allzu viel Humor findet man eben auch nicht.

Ärgerlicherweise hat der Verlag beim Korrektorat furchtbar geschlampt, so dass man fast auf jeder Seite einen Fehler findet. Man gelobt allerdings Besserung für die nächste Auflage.

Das Lesen ist sicher keine Zeitverschwendung, denn das Buch schafft es, dem alten Thema “Zeitreise zu Jesus” neue Aspekte abzugewinnen.

Mit 15 Euro für 220 Seiten in recht großer Schrift ist das Taschenbuch nicht ganz billig, ein E-Book ist derzeit nicht erhältlich.

Weitere Infos beim Verlag

Unterhaltung:

Anspruch:

Originalität: