Uwe Post

Informationen zum Autor

Name: Uwe Post
Angemeldet seit: 13. August 2012

Aktuelle Beiträge

  1. Neu: “Sternenfutter” von Frank Schuster — 6. Februar 2018
  2. Interview: Bernd Behr und die Storys in c’t — 24. Januar 2018
  3. Neues Magazin: !Time Machine — 12. Januar 2018
  4. Neu: Ren Dhark Band 73 — 18. Dezember 2017
  5. Hörspiel nicht nur für Nerds: Nerdventures Level 1 — 5. Dezember 2017

Liste der Autorenbeiträge

Iwoleit und van den Boom gewinnen DSFP

Soeben wurden die Gewinner des diesjährigen Deutschen Science Fiction Preises bekanntgegeben.

Bester Roman 2016 ist demnach »Die Welten der Skiir 1: Prinzipat« von Dirk van den Boom. Es ist das erste Mal, das dieser umtriebige Autor den begehrten Preis gewinnt.

Beste Kurzgeschichte ist »Das Netz der Geächteten« von Michael K. Iwoleit (aus der vielbeachteten GAMER-Anthologie).

Die Preisverleihung findet im Juni auf dem U-Con (EuroCon) in Dortmund statt.

Deutsche-science-fiction.de gratuliert den Gewinnern!

Alle weiteren Infos und News gibt’s auf der offiziellen Homepage: dsfp.de

Neu: Ren Dhark Band 68

In der Serie “Ren Dhark” ist ein neuer Titel erschienen: Band 68 der Haupt-Serie “Weg ins Weltall” unter dem Titel “Welt der Kenporim”:

Die beiden GSO-Agenten Ömer Giray und Liv Sanders erfahren mehr und mehr über die Machenschaften der Vereinigung der Alten Völker. Allerdings kommen sie dabei auch einem nicht gerade zimperlichen Utaren sehr nahe, an dem sich schon andere die Zähne ausgebissen haben. Etwa zur selben Zeit werden Ren Dhark und seine Begleiter gezwungen, länger in der Galaxis Voktar zu verbleiben, als ihnen allen lieb ist. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, in die heimatliche Milch­straße zurückzukehren, stoßen sie auf die Welt der Kenporim …

Autoren: Jan Gardemann, Achim Mehnert und Nina Morawietz; nach dem Exposé von Ben B. Black.

Hardcover, 272 Seiten
Herausgegeben von Ben B. Black
Unitall Verlag
EUR 16,90

Weitere Infos beim Verlag: http://www.hjb-shop.de/ren-dhark/weg/68.htm

Rezension: “Die Krone der Sterne” von Kai Meyer

Kai Meyer ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren. Mit “Die Krone der Sterne” legt er im Rahmen des recht neuen SF-Programms von Fischer TOR seinen ersten SF-Roman vor.

Zunächst ein Wort zur Ausstattung des Bandes: Opulent. Das Cover glänzt in Bronze auf edlem Blau, die Seiten bis zum eigentlichen Beginn des Romans sind außergewöhnlich ansprechend illustriert. Diese Bilder tragen durchaus dazu bei, sich die ungewohnten Konstruktionen, die im Roman vorkommen, richtig vorzustellen.

Zur Geschichte: Die junge Adelige Iniza ist die Auserwählte der Gottkaiserin, aber da das eine mehr als zweifelhafte Ehre ist, entzieht sie sich dem Zugriff der Hexen, die sie mit ihrer Weltraum-Kathedrale abholen wollen. Auf ihrer Flucht trifft sie einen grummeligen Waffenmeister, ihren aufrechten Geliebten, eine Alleshändlerin und später eine mysteriöse Androidin, die gerne nackt (seufz) durchs All schwebt. Diese bunte Truppe unternimmt dann gemeinsam alles, um vor der bösen Hexe Setembra auf einen versteckten Piratenplaneten zu flüchten.

Klingt wie ein rasantes Weltraumabenteuer? Genau das ist es. Raumschiffe und Blaster ballern mit bunten Laserbolzen, verstecken sich in abgewrackten Raumstationen und passieren dabei verfallene Hypersprungtore. Da die Figuren nicht unbedingt übereinstimmende Ziele verfolgen, gibt es den einen oder anderen Konflikt in der Truppe, so dass unter dem Strich kaum eine Gelegenheit bleibt, um Atem zu holen.

Der Roman verarbeitet bekannte und beliebte Elemente einer Space Opera: diverse Raumschiffe, fremdartige Artefakte, schrullige Typen, jede Menge Kanonenfutter, und nicht zuletzt ungeklärte Verwandtschaftsverhältnisse (“Ich bin dein Vater, Luke!”). Ja, Anleihen an Star Wars sind nicht nur offensichtlich – bisweilen kommt man sich vor, als säße man im Kino vor einem hypothetischen Spinoff der berühmten Saga. Denn genau so ist der Roman gestaltet. Sehr visuell geschrieben, voller Cliffhanger, mit Szenen, die man sofort vor den Augen hat. Indem sich Meyer ausgiebig bei der einschlägigen Popkultur bedient, gelingt es ihm, einen krachenden Popkorn-Eventmovie in Buchform vorzulegen.

Leider übernimmt er dabei auch die hinlänglich bekannten Nachteile, insbesondere bleiben Plausibilität und Logik öfter mal auf der Strecke, von physikalischen Gesetzen gar nicht zu reden. Wer aufmerksam liest, bemerkt ganz genau, wie der Autor die Handlung konstruiert hat. Sie wirkt deshalb nicht natürlich, nicht lebendig. Die Figuren fühlen sich keinen Moment lang authentisch an, sondern wie Schauspieler, die versuchen, die ihnen zugedachte Rolle auszufüllen.

Wen das nicht stört, wer beim Lesen abschaltet, wird bis zum Schluss bestens bedient mit überraschenden Wendungen und flotter Action. Freilich muss man sich um die Hauptfiguren keine Sorgen machen. Dies ist nicht die Sorte Buch, in dem Handlungsträger einer der vielen Gefahren, denen der Autor sie aussetzt, auch mal zum Opfer fallen. Wer mehr von einem SF-Roman erwartet als bunte Action, der wird möglicherweise enttäuscht. Es gibt keine kreative Alien-Biologie (eigentlich überhaupt keine nennenswerten Aliens), einen einzigen etwas ungewöhnlichen Planeten (der Rest findet im Weltraum bzw. Raumschiffen oder -stationen statt), es fehlt völlig an sozialen Fragen, ethischen oder moralischen Themen, Anregung zum Nachdenken. Dabei hätte es durchaus Anknüpfungspunkte für etwas Anspruch gegeben.

Fazit: Perfekt inszenierte Unterhaltung, aber ohne Tiefgang.

Unterhaltung: 

Anspruch: 

Originalität: 

Kurd-Laßwitz-Preis: Die Nominierungen

Heute wurden die Nominierungen zum Kurd-Laßwitz-Preis bekanntgegeben.

Hier die Nominierungen der beiden wohl wichtigsten Kategorien:

Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe 2016:

  • “Moonatics” von Arne Ahlert
  • “Omni” von Andreas Brandhorst
  • “Der Bahnhof von Plön” von Christopher Ecker
  • “Helix – Sie werden uns ersetzen” von Marc Elsberg
  • “Alles außer irdisch” von Horst Evers
  • “Sternentor” von Matthias Falke
  • “Im Nebel kein Wort” von Frank Hebben
  • “Vektor” von Jo Koren
  • “Das Universum nach Landau” von Karsten Kruschel
  • “Unsterblich” von Jens Lubbadeh
  • “Blumen vom Mars” von Gabriele Nolte
  • “Ein neuer Himmel für Kana” von Karla Schmidt
  • “Babylon” von Thomas Thiemeyer

Beste deutschsprachige SF-Erzählung:

  • “Die Stadt der XY” von Dirk Alt
  • “Suicide Rooms” von Gabriele Behrend
  • “Acapulco! Acapulco!” von Andreas Eschbach
  • “Vor dem Fest oder Brief an Mathilde” von Marcus Hammerschmitt
  • “Das Netz der Geächteten” von Michael K. Iwoleit
  • “Thuban” von Hubert Katzmarz
  • “Emukalypse” von Niklas Peinecke

Alle weiteren Nominierungen finden sich auf der offiziellen Homepage.

Die Ergebnisse werden im Juni bekanntgegeben, und die Preisverleihung ist im November in Dresden beim PentaCon.

Neu: Bibliographie der deutschsprachigen Science Fiction und Fantasy 2015

Wir sind uns offen gesagt nicht ganz sicher, wer sich im Jahr 2017 eine 470 Seiten starke, 24,90 EUR teure Bibliographie über Titel des vorvergangenen Jahrs ins Regal stellt, aber das dicke Hardcover macht sich wirklich gut, und für Sammler ist der Band sicher ein Muss. Gut, dass der Atlantis-Verlag diesen Bedarf bedient. Der von Christian Pree herausgegebene Band ist ab sofort überall bestellbar.

Mehr Infos beim Verlag

Neu: “Luna incognita” von Axel Kruse

DSFP-Preisträger Axel Kruse legt seinen neuen Roman vor. Er ist im Atlantis-Verlag erschienen und verlegt “Die Schatzinsel” in Zukunft und Weltraum.

Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson, wer kennt sie nicht? Hier kommt sie in neuem Gewand.

Die faschistische Erdregierung wurde von den Aliens in die Knie gezwungen. In der Ideologie der Verlierer fühlt sich Jim Hawkins sichtlich wohl. Für ihn sind die Aliens an allem schuld: Am verlorenen Krieg sowieso, an der Arbeitslosigkeit, der wirtschaftlichen Misere und überhaupt … Er ist zwar noch nie einem Alien persönlich begegnet, aber seine Meinung steht unverrückbar – oder doch nicht? Denn dann er erlebt ein Abenteuer, das seine Einstellung hart auf die Probe stellt, und nach und nach kommen die Selbstzweifel, die sein Weltbild infrage stellen.

Beim Verlag gibt es weitere Infos und eine Leseprobe.

Neu: Die Schwarze Harfe von Gravity Assist

In der Edition 381, einem Imprint des Zürcher rüffer&rub Sachbuchverlags, erscheint das Erstlingswerk des Autorenkollektivs “Gravity Assist”. Dahinter verbergen sich Stefan Bommeli, Tobias Bangerter, Berenice Bommeli, Matea Zosak und Sven Hirsch-Hoffmann.

Dieses Erstlingswerk entfaltet ein Universum, das bevölkert ist mit gefräßigen Bestien, glühenden Wüsten, mystischer Kulturen und faszinierender Technologien

Zum Roman gibt es eine umfangreiche Homepage, umfasst 776 Seiten und ist broschiert oder als E-Book erhältlich.

Neue Serie: “Weltenkrieg” von Tom Zola

Der Atlantis-Verlag bringt eine neue SF-Serie: “Weltenkrieg” von Tom Zola. Band 1 liegt unter dem Titel “Die Rückkehr” jetzt vor.

Seit 1901 weiß die Menschheit, dass sie nicht allein ist im Universum. Außerirdische Invasoren, die sogenannten Marsianer, landen im Sommer jenes Jahres in England und beginnen einen schauderhaften Vernichtungsfeldzug. Das irdische Militär hat ihren Kriegsmaschinen nichts entgegenzusetzen. Bald stapfen diese riesenhaften Dreibeiner durch die Straßen Londons. Es sind irdische Krankheitserreger, die die Menschheit vor ihrer Vernichtung bewahren. Sie raffen die Marsianer dahin, ihr Feldzug scheitert.

Rund 120 Jahre liegt das zurück. Seither fehlt von den Marsianern jede Spur. Die Teleskope und Sonden der Menschen suchen sie vergebens, längst zweifeln die Bewohner der Erde, dass die Aggressoren aus dem All jemals zurückkehren könnten. In dieser Situation stößt eine deutsch-britische Spezialeinheit im Bürgerkriegsland Jemen auf ein Objekt marsianischen Ursprungs: einen Tripod im Miniaturformat, der die Menschen vor ein Rätsel stellt.

E-Book, Paperback und Hardcover (letzteres nur direkt beim Verlag) sind bereits überall erhältlich.

Mehr Infos beim Verlag

Neu: “Tentakelkaiser” von Dirk van den Boom

Soeben ist der achte Band von Dirk van den Booms Tentakel-Zyklus erschienen, oder besser gesagt: der mittlere Band der dritten Trilogie.

Die gescheiterte Reise einer terranischen Arche, die Transformation der Tentakelbesatzer auf der Erde in hirnlose Zombies und ein Versuch, das Tentakelreich aus der Knechtschaft der »Sänger« zu befreien – die Erfolgsgeschichte der räuberischen Aliens scheint sich dem Ende zuzuneigen.
Doch die Menschen auf Terra sind uneins und verräterisch, die Reise der Arche steuert einer Katastrophe entgegen und der Kampf gegen die Sänger wird plötzlich zum Nebenkriegsschauplatz.
Ein uraltes Raumschiff aus ferner Vergangenheit eröffnet neue Möglichkeiten. Die Crew der Arche steht vor einer grundsätzlichen Entscheidung. Und ein Mensch in Tentakelgestalt muss entscheiden, ob er den Tod oder die Veränderung bringen will.

Das Buch ist bereits überall zu haben.

Weitere Infos beim Verlag

Neu: Googolplex von H.D. Klein

googolplexSoeben ist im Atlantis-Verlag der neue Roman von H.D. Klein erschienen. Es handelt sich um die Fortsetzung von “Googol”.

Zwanzig Jahre nach der Rückkehr von seiner Expedition zu der mysteriösen Pyramide Nofretete lebt Captain John Nurminen streng abgeschirmt vom Rest der Welt auf einer Insel des Hawaii-Archipels. Für die Öffentlichkeit ist er zum Monster geworden, da ihm während seiner Mission ein Chip implantiert wurde, der ihm übermenschliche Fähigkeiten verleiht.
Als er in einer spektakulären Aktion aus seinem goldenen Käfig befreit wird, trifft Nurminen auf eine veränderte Welt: An die Stelle der Nationalstaaten sind global agierende Konzerne getreten.
Die Machthaber eines dieser Konzerne zwingen ihn, die Leitung einer Expedition zur fast ein Lichtjahr entfernten Oortschen Wolke zu übernehmen.
Dort soll sich eine der rätselhaften Pyramiden befinden …

Das Buch ist als E-Book bereits verfügbar und in Kürze auch als Paperback und Hardcover erhältlich.

Infos und Bestellmöglichkeit bei Atlantis

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