Sven Kloepping

Informationen zum Autor

Name: Sven Klöpping
Angemeldet seit: 13. August 2012
URL: http://www.svenkloepping.de

Biografie

Autor, Verleger, Herausgeber, Blogger. Zum Beispiel: "MegaFusion" (SF-Universum), sternwerk (SF-Verlag), Kaskaden (Lyrikzeitschrift), deutsche-science-fiction.de (SF-Portal/Blog). Website: http://www.svenkloepping.de

Aktuelle Beiträge

  1. Cyborg: Mensch-Maschinen-Metal! — 23. Juli 2017
  2. Neu: Ichwolke Menschmaschine — 23. Juli 2017
  3. Neu: Zoë Beck – Die Lieferantin — 8. Juli 2017
  4. Star Wars Theme live — 1. Juli 2017
  5. Interview mit Jo Koren — 2. April 2017

Liste der Autorenbeiträge

SF: Kaufhindernis?

Es scheint tief im deutschen Alltagsbewusstsein verankert zu sein, dass das Label „SF“ die Leute am Bücherkauf hindert. Warum das so ist und warum es anders sein könnte, versuche ich einmal kurz darzulegen.

1. Es war schon mal anders

Lang, lang ist’s her, als die großen Verlage noch auf SF als Zugpferd setzten. Zurzeit sind dies wohl eher die beiden anderen fantastischen Genres: Fantasy und Horror. Warum? Ich glaube nicht, dass die Zeiten sich so radikal ändern, sondern eher die Leute. Meine Theorie: Weiterlesen »

Ausschreibungen: SF-Anthos bei p.machinery

Interessant für viele deutsche SF-Autoren dürften die geplanten Anthologien bei p.machinery sein: Neben dem jährlichen Story Center für den SFCD publiziert der Verlag auch zunehmend innovative Sammelbände, die abseits des Mainstreams sind, wie z. B. eine SF-Hommage an Metallica oder eine Utopien-Antho à la „Black Hawk Down“ …

Link zur Projekte-Seite des Verlages mit allen Ausschreibungstexten

Erschienen: „Paradoxon“ (Hrsg. Dieter König)

Acht Autoren, unter anderem der Kurd-Laßwitz-Preisträger 2010, Ernst-Eberhard Manski, vereint die seit neuestem vorliegende SF-Anthologie des Sarturia Verlags, „Paradoxon“. Herausgeber Dieter König hat versucht, möglichst viele literarische Stile zusammenzubringen. Neben Manski kann man auch Storys von Nina Horvath, Erik Schreiber, Wiktor Guzinski und weiteren aufstrebenden deutschen SF-Autoren lesen. Wir sind gespannt wie sich der Verlag weiterentwickelt!

Die neue Anthologie bei Sarturia

Zur Verlagssite geht es hier

Linksammlung: Deutsche SF-Verlage

Hier ein paar alphabetisch sortierte Links zu deutschen SF-Verlagen. Falls einer fehlt, bitte ich um eine Kurzinfo …

 

Action Verlag

Amrûn Verlag & Marktplatz

Arcanum Fantasy Verlag (auch SF)

Atlantis Verlag

Basilisk Verlag

Begedia Verlag

Blitz Verlag Weiterlesen »

Linke gesucht!

Nein, gemeint sind nicht „Die Linken“, die (er)finden sich selbst ja jede Woche neu. Wir suchen nette Leute, die auf unsere Site verweisen wollen – mit Links eben. Gegenlink oder Erwähnung in einem unserer berüchtigten Artikel bieten wir als Belohnung. Wir haben auch schon ein nettes Banner vorbereitet (eine kleine Version unseres Headers):

Wir freuen uns über Links mit diesem Banner!

Wäre nett, wenn ein paar von euch die Zeit und Muße finden, dieses Banner irgendwo auf euren Seiten einzubauen (muss auch nicht im Titel sein, ehrlich). Ach, biddööööö …

Interview mit Frank Hebben

 Vor ca. zehn Jahren hast du noch im stillen Kämmerlein an deinem Schreibstil gefeilt. Dann erschienen deine bekannt gewordenen Storys bei Nova und in anderen Magazinen. Was, meinst du, unterscheidet deine Texte von allen anderen? Was ist ihre USP, um im Werbedeutsch zu sprechen, das Alleinstellungsmerkmal, ihre „Unique Selling Proposition“?

Frank Hebben

Ich baue in meinen Geschichten schnell Druck und Sogwirkung auf, indem ich einen reduzierten Schreibstil nutze: nur die Worte, die ich wirklich für die Geschichte brauche, und alles Beiwerk fliegt raus. So bleibt die Essenz einer Szene, eines Szenarios übrig: Lieber kurz und knackig; was mich natürlich nicht davon abhält, auch längere Storys zu schreiben, die den Leser so richtig beuteln! „Hebben zu lesen, ist, als ob man fliegt“, hat Michael Iwoleit einmal im Spaß gesagt. Denke, das trifft es genau. Also, das Besondere ist wohl der technische Stil, der super zu meinen technischen Welten passt.

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Steampunk – nichts als bloßer Dampf?

Die erste deutsche Steampunk-Antho im Arcanum Verlag.

Es ist das neue Subgenre der SF, das neue Label, das Verlage auf ihre Bücher kleben. Aber was ist wirklich dran am Steampunk? Ist alles blauer Dunst, ähm, Dampf? Dazu werd’ ich jetzt mal ein wenig – sorry – Dampf ablassen. Denn beim Dort.con durfte ich endlich meine erste Steampunk-Lesung erleben.

Es wurden Texte aus „Von Feuer und Dampf“ vorgetragen, eine Geschichtenweber-Anthologie, die hier bestimmt noch einmal ausführlicher besprochen wird. Worum es mir jetzt aber erst mal geht sind folgende wichtige Fragen: Was außer Dampfmaschinen prägt dieses Genre eigentlich? Welches Gefühl soll vermittelt werden? Und: Welche Innovationsfähigkeit schlummert noch in den Aufmerksamkeit heischenden Postpostulierungen der SF-Industrie (nicht böse sein wegen dem doppelten „post“, Uwe)? Bei der Lesung kamen viele Dampfmaschinen vor, fast schon zu viele für meinen Geschmack. Obwohl mir lediglich ein Text nicht gefallen hat, war auch kein echtes Highlight dabei. Bis auf dieses: Einer der  vortragenden Autoren hat am Ende dann doch eine Maschine beschrieben, die mich sehr faszinierte. Welche das war und wie die funktionierte, müsst ihr selbst im oben erwähnten Buch nachlesen.

Fazit: Für mich muss Steampunk mehr bieten als die bloße Erwähnung von „Dampf…“ vor irgendeinem Wortteil. Es kommt auf das richtige Feeling an, das im 19. Jahrhundert vorherrschte. Industrialisierung pur. Schwere Maschinen. Kriegsgerät. Naive Territorialansprüche, die mit schweren Kanonen irgendwie durchgesetzt werden wollen. Ein großes Manko des Steampunk: es wird oft nicht sauber genug recherchiert. Die Lesung war okay, ich kann nicht klagen. Aber wer den S-Punk noch weiter entwickeln möchte, darf sich hierzu herzlich eingeladen fühlen …

Schon wieder ein SF-Portal???

Mancher fragt sich Obiges. Na dann, ich antworte mal, und zwar mit einem großen, fetten: Ja!!!

Nicht nur, dass wir hier andere Prioritäten setzen (Networking durch Berichte über und Förderung von deutschsprachiger SF und Links zur selbigen), auch der Stil soll reißerischer, unterhaltsamer, eben mindestens ein Lichtjahr voraus sein. Weiterlesen »

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